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Mecklenburg-Vorpommern

14. Dezember 2017 | 05:23 Uhr

Lebensstationen

vom

svz.de von
erstellt am 01.Dez.2011 | 09:44 Uhr

  • 1929 kommt Christa Wolf am 18. März im heute polnischen Landsberg an der Warthe zur Welt.

  • 1945 flüchtet ihre Familie nach Mecklenburg.

  • 1949 wird sie Mitglied der SED.

  • 1949 bis 1953 studiert sie Germanistik in Jena und Leipzig. In dieser Zeit heiratet sie den Schriftsteller Gerhard Wolf. Das Paar bekommt später zwei Töchter.

  • 1959 bis 1962 führt sie die Stasi zunächst als „Gesellschaftliche Mitarbeiterin“ und dann als IM „Margarethe“.

  • 1961 wird ihr erstes Buch, die „Moskauer Novelle“, veröffentlicht. Viele weitere folgen.

  • 1963 erscheint „Der geteilte Himmel“, Wolf wird dafür mit dem Heinrich-Mann-Preis geehrt. Später folgen Auszeichnungen wie der Deutsche Bücherpreis, der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur, der Georg-Büchner-Preis und der Thomas-Mann-Preis.

  • Von Ende der 1960er-Jahre an werden Wolf und ihre Familie von der Stasi ausspioniert.

  • 1989 tritt Wolf aus der SED aus. Sie fordert ein Weiterbestehen der DDR.

  • 1993 werden ihre früheren Stasi-Kontakte bekannt. Sie veröffentlicht daraufhin ihre Akte.

  • 2003 veröffentlicht sie Tagebuchauszüge von 1960 bis 2000.

  • 1. Dezember 2011 Christa Wolf stirbt mit 82 Jahren in Berlin.
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