CDU : Heimat geht immer

Die Polizei soll um 555 zusätzliche Stellen verstärkt werden.
Foto:
1 von 1
Die Polizei soll um 555 zusätzliche Stellen verstärkt werden.

In ihrem Wahlprogramm setzt die CDU vor allem auf die Themen Innere Sicherheit, Wirtschaft und Bildung

von
15. August 2016, 21:00 Uhr

Die CDU legt den Schwerpunkt in ihrem Wahlprogramm auf das Thema Innere Sicherheit. Das ist folgerichtig bei einem Spitzenkandidaten wie Lorenz Caffier (CDU), der nicht nur amtierender Innenminister ist, sondern das Amt auch seit fast zehn Jahren bekleidet. Kernforderung der Union in dem am 3. Juni in Güstrow beschlossenen Wahlprogramms ist ein starker Staat. Damit will die Partei ihr konservatives Profil schärfen. Darum wird im Wahlprogramm die Verstärkung der Polizei um 555 zusätzliche Stellen gefordert – für jedes der 37 Reviere im Land 15 Beamte mehr. Hinzu kommen 100 zusätzliche Richter und Staatsanwälte sowie eine Aufstockung des Verfassungsschutzes um 30 neue Stellen.

Natürlich will sich die CDU entsprechend ihrer Tradition auch als Wirtschaftspartei profilieren. „Handwerk und Mittelstand sind das Rückgrat der Gesellschaft“, heißt es im Wahlprogramm. Darum sollen Unternehmen von Bürokratie entlastet werden. Die Aufbewahrungsfrist für Rechnungen und Belege soll künftig auf fünf Jahre verkürzt werden. Außerdem setzt sich die CDU für eine internationale Bauausstellung in Mecklenburg-Vorpommern ein. Für die strukturschwachen Regionen in Vorpommern plant die Union einen zusätzlichen Staatssekretär in der Staatskanzlei.

In der Bildungspolitik plädiert die CDU für die Stärkung des Unterrichts in Deutsch und Mathematik sowie für den Erhalt kleiner Schulstandorte.

Geklammert werden die einzelnen Komplexe im Wahlprogramm mit dem Begriff „Heimat“. Die Überschriften lauten: „Erfolgreich in der Heimat“, „Für eine sichere Heimat“, „Gut leben in der Heimat“. Heimat, das weiß man inzwischen, geht immer.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen