Schwerin : Landtag spendet für Hilfsaktionen

Die Übergabe des Schecks durch Sylvia Bretschneider an Chefredakteur Michael Seidel (4.v.l), Mathias  Thees (2.v.l.)  von der Caritas Mecklenburg und   Max-Stefan Koslik, stellv. Chefredakteur.
Die Übergabe des Schecks durch Sylvia Bretschneider an Chefredakteur Michael Seidel (4.v.l), Mathias Thees (2.v.l.) von der Caritas Mecklenburg und Max-Stefan Koslik, stellv. Chefredakteur.

Auf dem heutigen Weihnachtskonzert des Landtages in der Schlosskirche in Schwerin wollen die Abgeordneten und ihre Gäste die Weihnachtsspendenaktion unserer Zeitung zugunsten der Tafeln in Mecklenburg und in der Prignitz unterstützen.

svz.de von
10. Dezember 2013, 19:00 Uhr

Auf dem heutigen Weihnachtskonzert des Landtages in der Schlosskirche in Schwerin wollen die Abgeordneten und ihre Gäste die Weihnachtsspendenaktion unserer Zeitung zugunsten der Tafeln in Mecklenburg und in der Prignitz unterstützen. Wir sind gespannt auf das Spendenergebnis.

Die Unterstützung der Abgeordneten, der Mitarbeiter des Parlaments und vieler Besucher ist inzwischen schon eine gute Tradition. Gestern übergab Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) einen späten Scheck über 1100 Euro zugunsten unserer Hilfsaktion für die Opfer der Elbflut im Sommer, die bei einem Fest des Landtages in dieser Zeit gesammelt wurden.

Noch immer fließt Geld in die Rettung des Jugendclubs in Kamern (Sachsen-Anhalt) und für die Sanierung des stark beschädigten Wohnhauses von Elfriede Kober in Bälow beiWittenberge (Brandenburg). Insgesamt wurden 87 800 Euro bei der Spendenaktion unserer Zeitung gemeinsam mit der Caritas für die Flutopfer im Sommer gesammelt.

Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider sagte gestern anlässlich der Übergabe: „Die Flut hat das Hab und Gut vieler Menschen bedroht und vernichtet. Hier wollen wir helfen. Genauso wie wir jetzt im Winter den Menschen helfen wollen, die aus Armut die Hilfe der Tafeln in Anspruch nehmen müssen.“

Die 74-jährige Elfriede Kober hatte durch die Elbflut
fast alles verloren. Das Wasser stand am 9. Juni im Wohnzimmer ihres Hauses 40 Zentimeter hoch. Fußboden, Wände, Türen und Veranda müssen erneuert werden. Seit dem Sommer lebt die Rentnerin bei ihrer Tochter in der Nähe von Perleberg und hofft, bis Weihnachten wieder in ihr Haus einziehen zu können.

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