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Winterfahrplan sogt für Ärger : Land reagiert auf Kritik an Bahn-Nahverkehr

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kurzfristige Verbesserungen für Pendler unwahrscheinlich

Die Landesregierung in Schwerin will auf die massive Kritik am neuen Fahrplan der Bahn reagieren, hält kurzfristige Verbesserungen für Pendler aber für unwahrscheinlich. Die Einschränkungen im Nahverkehr seit Inkrafttreten des neuen Fahrplans am Sonntag seien Folge veränderter Fernverbindungen.

„Damit kam es zu Nutzungskonflikten auf der Strecke Berlin-Hamburg. Dass die Lösung dieses Konflikts zulasten des Nahverkehrs nun zu Verärgerung bei Berufspendlern führt, ist verständlich“, sagte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) gestern im Landtag in Schwerin. An der Regel Fern- vor Nahverkehr lasse sich aber nichts ändern.

Das Land lasse nun prüfen, ob neben Büchen in Schleswig-Holstein mit vertretbarem Aufwand ein weiterer Bahnhof geschaffen werden könne, an dem Fernzüge die langsameren Regionalzüge überholen können. Zudem solle ein Gutachten zu „konfliktärmeren Fahrzeiten“ erstellt werden.

Mittelfristig gelte es, neue Taktfahrpläne für das gesamte Land zu erstellen, die die veränderte Streckennutzung berücksichtigten. Eingriffe in das ausgeklügelte System abgestimmter Fahrzeiten seien aber nicht einfach. „Jede Änderung an den Fahrzeiten im Westen des Landes wirkt sich auch im Osten aus“, erklärte Pegel.

Im Zuge der Fahrplanänderung verlängerte sich zum Beispiel die Fahrzeit auf der Strecke zwischen Rostock und Hamburg um durchschnittlich 15 Minuten.

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