Corona in Mecklenburg-Vorpommern : Land gibt Unikliniken 400 000 Euro für Labordiagnostik

Eine von Stadt und Land gemeinsam organisierte Infrastruktur könne eine weitaus größere Anzahl notwendiger Tests bewältigen und helfen, die Krankheit erfolgreich zu bekämpfen, so Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos).
Eine von Stadt und Land gemeinsam organisierte Infrastruktur könne eine weitaus größere Anzahl notwendiger Tests bewältigen und helfen, die Krankheit erfolgreich zu bekämpfen, so Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos).

Damit solle der Gerätepark in den Labors aufgestockt werden.

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19. März 2020, 11:50 Uhr

Um der wachsenden Nachfrage nach Tests auf das Coronavirus nachzukommen, stellt das Land den beiden Universitätskliniken jeweils 200 000 Euro zur Verfügung. Damit solle der Gerätepark in den Labors aufgestockt werden, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

„In der jetzigen Situation ist es wichtig, Gewissheit zu haben, ob es sich um begründete Verdachtsfälle handelt oder nicht“, sagte Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD). Zusätzliche Kapazitäten seien wichtig, damit bei steigenden Verdachtsfällen weiterhin schnell und zuverlässig getestet werden kann.

Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) erinnerte daran, dass es wichtig sei, nicht einfach zu einem Abstrichzentrum in der Nähe zu gehen, um sich testen zu lassen. „Entscheidend ist und bleibt zunächst der telefonische Kontakt mit dem Hausarzt sowie eine entsprechende Überweisung. Wer auf “gut Glück„ dort hingehe, wird leider abgewiesen werden müssen.

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