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P+S-Werftenkrise : Kurzarbeit bei 17 Zuliefererfirmen

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Die P+S-Werftenkrise bringt immer mehr Zulieferbetriebe in wirtschaftliche Probleme. Anderthalb Monate nach dem Insolvenzantrag haben inzwischen 17 Zulieferfirmen mit insgesamt 200 Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet.

svz.de von
erstellt am 04.Okt.2012 | 09:45 Uhr

Stralsund | Die P+S-Werftenkrise bringt immer mehr Zulieferbetriebe in wirtschaftliche Probleme. Anderthalb Monate nach dem Insolvenzantrag der P+S-Werften in Stralsund und Wolgast haben inzwischen 17 Zulieferfirmen aus Vorpommern mit insgesamt 200 Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet, wie der Chef der Agentur für Arbeit Stralsund, Jürgen Radloff, sagte.

Inwieweit die P+S-Krise den Arbeitsmarkt in Vorpommern belasten wird, ist bislang nicht absehbar. "Vieles wird in den kommenden Wochen davon abhängen, ob auf der Werft weiter Schiffe gebaut werden und sich Investoren finden", sagte Radloff. Das Insolvenzausfallgeld für die 1750 Mitarbeiter der P+S-Werften läuft Ende Oktober aus. Mit der Werftenleitung und der Gewerkschaft seien die ersten Beratungsgespräche über eine Transfergesellschaft geführt worden. Das Land hatte angekündigt, die Einrichtung einer solchen Auffanggesellschaft finanziell unterstützen zu wollen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann hatte Ende September von 30 potenziellen Kaufinteressenten für die angeschlagenen Schiffbaubetriebe gesprochen. Die Interessenbekundungen stammen je etwa zur Hälfte von strategischen Investoren und Finanzinvestoren.

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