zur Navigation springen
Mecklenburg-Vorpommern

19. November 2017 | 20:59 Uhr

"Kurs Elbe": Das Konzept steht

vom

svz.de von
erstellt am 14.Mär.2012 | 06:47 Uhr

Wittenberge | Der 180 Kilometer lange Elbabschnitt zwischen der Metropole Hamburg und der Stadt Wittenberge soll an touristischer Bedeutung gewinnen. Aus diesem Antrieb heraus entstand das Projekt "Kurs Elbe. Hamburg bis Wittenberge" (der "Prignitzer" berichtete). Bei einem gestrigen Pressegespräch, das erstmals in Wittenberge stattfand, informierten beteiligte Unternehmen über erste Maßnahmen des Projekts.

"Unser Ziel ist es, den Wassertourismus auf, an und in der Elbe besser zu vermarkten und somit mehr Menschen in die Region zu holen", fasste Uwe Neumann, Geschäftsführer des Tourismusverbands Prignitz, zusammen. Notwendig sei dafür laut Projektleiter Jens Kowald von der Flusslandschaft Elbe GmbH eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kommunen aus fünf Bundesländern und der Unterstützung durch die Metropolregion Hamburg.

Für die Realisierung der ehrgeizigen Pläne habe man sich drei Kernaufgaben gesteckt, wie Jan Kobernuß, Geschäftsführer des begleitenden Beratungsunternehmens, erläuterte. So müsse zum einen an vielen Stellen entlang der Elbe die Infrastruktur verbessert werden. Die Prignitz sei mit insgesamt drei Häfen in Wittenberge, Cumlosen und Lenzen schon gut und attraktiv ausgestattet, sagte Uwe Neumann. Mit Hinblick auf den geplanten Bau der Uferpromenade zwischen Wasser- und Schifffahrtsamt und dem Schlauchturm auf dem Ölmühlgelände in Wittenberge würde die Elbestadt sogar noch an Attraktivität gewinnen. Doch man wolle nicht nur mit ausreichend Häfen, sondern auch mit Qualität profilieren. "Daher ist es unsere zweite Aufgabe, bessere Rahmenbedingungen und mehr wassertouristische Angebote, gerade im Wassersportbereich, zu schaffen."

Schließlich soll laut Kobernuß auch eine größere Transparenz erreicht werden, indem ein übergreifendes Informationsangebot vorbereitet wird. "Es entsteht gerade eine Webseite, zusätzlich gibt es schon bald Infobroschüren und einen Pocketplaner, in dem interessenübergreifende Angebote präsentiert werden. Sowohl Motorbootsportler als auch Familien können darin erfahren, welche Angebote es gibt und welche Routen bedient werden." Zudem wolle man die Bundesgartenschau 2013 in Hamburg nutzen, um dort weiter auf das Bündnis aufmerksam zu machen.

An dem Projekt sind neben der Hansestadt sechs Landkreise, wozu auch die Prignitz gehört, beteiligt. 2,5 Jahre Anlaufzeit seien für die Projektumsetzung eingeplant. Zur Verfügung steht ein Betrag in Höhe von 300 000 Euro, der sich aus Fördergeldern und Eigenanteilen der Kommunen zusammensetzt. Angestrebt werden eine aktive Einbindung und Vernetzung aller relevanten Akteure wie Reeder, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie und touristische Dienstleister.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen