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Branchenkonferenz zum 25. Filmkunstfest : Von anderen Bundesländern lernen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Welche Chance Filmemacher haben, im Nordosten zu arbeiten und davon zu leben, wurde in der Branchenkonferenz diskutiert

svz.de von
erstellt am 11.Mai.2015 | 07:30 Uhr

Was für MV als Drehort spricht, warum die wirtschaftliche Filmförderung verschwunden ist und was das Land aus den Strategien anderer Bundesländer lernen kann, diskutierten Gäste aus der Kommunikations- und Medienwirtschaft auf einer Branchenkonferenz zum 25. Filmkunstfest. „Geld haben wir nicht, aber tolle Locations“, betonte zwar Marco Voss, filmlocation MV. „Doch die fehlende Infrastruktur, fehlende technische Betriebe, wenig Dienstleister, wenig Nachwuchs und keine Filmhochschule erschweren die Arbeit der Produzenten hierzulande“, bedauerte Frank Völkert von der Filmförderungsanstalt. „Junge Menschen sollten nicht nur regional denken, sondern global“, betonte Arne Sommer von der Filmwerkstatt Kiel. Denn „Ziel sollte es sein, die Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken“, erklärte Karl Maier vom Film- und Medienbüro Niedersachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, plädierte Marco Voss dafür, „alle Beteiligten von Landesregierung über Produzenten bis hin zu Vertretern der kulturellen Filmförderung an einen Tisch zu holen.“ So ließen sich Netzwerke bilden und Synergien schaffen, die die Filmemacher im Land halten.

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