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Kultur MV : Seltene Einblicke beim Tag des offenen Denkmals

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Alte Burgen, der Koloss von Prora, Friedhöfe und ehemalige Hospitäler: Der Tag des offenen Denkmals zeigt große Vielfalt.

svz.de von
erstellt am 11.Sep.2016 | 20:30 Uhr

Der Tag des offenen Denkmals hat am Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern seltene Einblicke in sonst oftmals verschlossene Bauten geboten. 280 Schlösser, Maschinenanlagen, Friedhöfe und andere Gebäude hatten sich dazu angemeldet. Veranstalter der jährlichen bundesweiten Aktion ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Die feierliche Landesveranstaltung zur Eröffnung fand auf der Burganlage Löcknitz (Kreis Vorpommern-Greifswald) statt. Dort erhielt der Bodendenkmalpfleger Hans Behn für sein großes Engagement den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis. Die mit 4000 Euro dotierte Auszeichnung bekam Behn unter anderem für wichtige Funde auf Spülfeldern von Baggerarbeiten an der Trebel sowie in einem Waldgebiet bei Gielow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte).

Landesweit waren Besucher in 69 Denkmäler in Vorpommern, 34 in Schwerin und Rostock sowie in viele kulturhistorisch wichtige Objekte in Mecklenburg eingeladen. So standen Führungen, Vorträge und Musik auf dem Alten Friedhof in Schwerin auf dem Programm. Die Gartenanlage wurde 1863 geweiht. In Nordwestmecklenburg warteten die Mühlenwerke Bad Kleinen und Schloss Neuhoff mit Reitpark auf Besucher.

Ebenfalls auf dem Programm: die historische Mühlendammschleuse an der Warnow in Rostock, alte Bahnhöfe in Neubukow und Kröpelin, die bedeutende Schlossanlage Basedow samt Marstall an der Seenplatte, mehrere Blöcke der NS-Hinterlassenschaft Prora sowie in Penkun Führungen im sonst nicht geöffneten St.-Georg-Hospital, das zu einer Senioren-Wohngemeinschaft umgebaut wird.

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