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Schräges Weihnachtsmärchen

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svz.de von
erstellt am 29.Okt.2012 | 06:02 Uhr

Parchim | Eine zweite Spielstätte für die kleineren, schrägeren Inszenierungen muss man als vollwertiges Theater haben. Auch das Landestheater Parchim hat seinen Malsaal, in den gerade mal drei Handvoll Zuschauer passen. Egal, solange noch Platz für ein bemerkenswertes Stück ist: Am Sonntag feierte "Ox und Esel" Premiere, eine Adaption der Weihnachtsgeschichte von Norbert Ebel. Carl M. Pohla, dem Parchimer Publikum als Schauspieler und Regisseur wohlbekannt, hat das Stück inszeniert. "Eine Art Krippenspiel" nennt es sich, denn hier finden Ox (Ulf Perthel) und Esel (Martin Klinkenberg) ein merkwürdiges Menschenkind in ihrem angestammten Stall und ihrer Futterkrippe. Nach dem Kind suchen draußen offenbar Soldaten und drei komische Herren auch noch. Ox weiß nicht weiter, Esel, sonst nie um einen Ratschlag verlegen, hat auch nicht wirklich eine Idee. Aber die beiden raufen sich zusammen, verscheuchen einen Soldaten und geben gar keine so schlechten Ersatzeltern ab, bis die beiden wahren Erziehungsberechtigten des Kleinen vom Shoppen zurückkommen. Schräg - aber warum nicht? Denn albern ist es nicht. Der Kern der Weihnachtsgeschichte geht nicht verloren.

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