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Rostocker Filmfest : Neues aus der Fish-Küche

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rostocker Festival im Stadthafen: Heute startet das Filmfest für junge deutsche Künster

von
erstellt am 15.Mai.2014 | 12:00 Uhr

Dieser Fish wird international. „Er schmeckt deutlich polnisch“, sagt Dr. Klaus Blaudzun, Leiter des Instituts für Neue Medien. Fish, das steht kurz für Festival im Stadthafen – in diesem Jahr mit einem polnischen Gastfenster. Seit 2004 treffen sich jedes Frühjahr junge Filmemacher in Rostock und zeigen die ganze Bandbreite der Szene. Dabei ist das Event von Jahr zu Jahr gewachsen. „Zu Beginn des Festivals waren es eher die Filmemacher aus Norddeutschland, die sich beteiligten“, sagt Matthias Spehr vom Institut für Neue Medien. Er leitet die Jury beim Wettbewerb „Junger Film“. „Mittlerweile erhalten wir Bewerbungen aus ganz Deutschland, von Hochschulen und aus der freien Szene“, berichtet Spehr. 458 Filme wurden in diesem Jahr eingesendet, darunter mehr als 60 aus Mecklenburg-Vorpommern. 30 wurden für das Festival ausgewählt.

Auch in diesem Jahr gibt es ein Gastland beim Fish. „Wir sind jetzt einmal um die Ostsee herum und haben deshalb zum zweiten Mal Polen als Gast dabei“, sagt Inga-Lena Vöpel, Sprecherin des Festivals. Dafür konnte als Partner das Szczecin European Film-Festival gewonnen werden. In Rostock wird beispielsweise das Projekt „Portret Polonia“ zu sehen sein – eine deutsch-polnische Kooperation, die einen besonderen Blick auf Vorurteile beiderseits wirft. Darüber hinaus werden Beiträge junger polnischer Filmemacher zu sehen sein, deren Urheber für Gespräche mit dem Publikum bereitstehen.

Von heute bis Sonntag läuft das Fish mit seinen „Sehsternen“, dem neuen „Pop-Fish“ und dem „Jungen Film“.

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