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Schwerin : Museum der Moderne wird Magnet

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Tausende Besucher strömen beim Tag der offenen Tür in die Galerie Alte und Neue Meister und erkunden die Ausstellung im Anbau

von
erstellt am 01.Jul.2016 | 21:00 Uhr

Der Erweiterungsbau des Staatlichen Museums für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts findet einen Riesenanklang bei den Schwerinern. Tausende nutzten am Freitag das Museumsfest mit  dem  Tag der offenen Tür, um einen Blick in den Neubau und in die neu gestaltete Ausstellung der  Moderne zu werfen. „Es ist wunderbar. Die Leute strömen schon seit 10 Uhr in Scharen ins Museum, obwohl das Fest erst um 14 Uhr begonnen hat“, sagt Museumsdirektor Dr. Dirk Blübaum und strahlt. „Wir überlegen jetzt, ob wir dieses große öffentliche Interesse nicht auch mit anderen Formaten erreichen können.“

Das Sommerfest jedenfalls kam vor allem durch seine Vielfalt an.  Denn neben der Besichtigung des Neubaus und dutzenden Führungen  durch die  Ausstellung der Kunst der Moderne  gab es noch eine Vielzahl weiterer Aktionen. Für die Kinder gab es eine Rallye durch das ganze Haus und kleine Preise fürs Mitmachen. Im Museumshof hatte das Flux Tours Reisebüro seinen Wohnwagen aufgebaut und lud zu Raum- und Sehreisen in die Fluxus-Bewegung ein. Es gab Lieder und Musik mit verschiedenen Bands, Illuminierungen des Neubaus, Künstlergespräche, kulinarische Köstlichkeiten  im Festzelt und vieles mehr.

Unangefochtener Magnet indes war der Neubau. Ob Architekten oder Stadtvertreter, Kunstfreunde oder Zufallsbesucher – von allen Seiten kam Lob. „Die Schweriner können stolz sein auf dieses Gebäude und auf die neue Ausstellung“, fasst Mechthild Bening, die Vorsitzende der Freunde des Staatlichen Museums, zusammen. Der Förderverein hat wesentlichen Anteil an der neuen Ausstellung. Er stellte rund 200 000 Euro  für den Ankauf von drei Werken von  Günther Uecker bereit, die jetzt auch gezeigt werden können.  „Wir sind extra nach Schwerin gekommen, um uns die Uecker-Schau hier anzusehen – und wir sind beeindruckt. Am Wochenende wollen wir dann noch seine  Ausstellung in Rostock besuchen“, sagte Johanna Förster.

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