Sonderausstellung : „Max Uhlig in Mecklenburg“

Uhligs Werk „Große Landschaft bei Penzlin“ ist Teil der Ausstellung in der Kunstsammlung Neubrandenburg.
Uhligs Werk „Große Landschaft bei Penzlin“ ist Teil der Ausstellung in der Kunstsammlung Neubrandenburg.

Sonderausstellung des Dresdner Malers in Neubrandenburg

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02. März 2015, 08:00 Uhr

Die Kunstsammlung Neubrandenburg ehrt den Dresdner Maler Max Uhlig mit einer Sonderausstellung. Unter dem Titel „Max Uhlig in Mecklenburg“ wird von Samstag an erstmals dieser in sich geschlossener Werkkomplex des 77-Jährigen gezeigt, der zwischen 1973 und 1984 bei Besuchen in Mecklenburg entstand, sagte Kunsthistorikerin Elke Pretzel in Neubrandenburg. Zu sehen seien rund 40 teils großformatige Arbeiten.

Uhlig wird zu den bedeutendsten zeitgenössischen Malern in Deutschland gezählt und erhielt unter anderem in Dresden und Düsseldorf bereits Kunstpreise. „Der Maler war in den 1970er- und 1980er-Jahren immer wieder in Lübkow und Krukow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) bei Freunden und malte dort in freier Natur“, sagte Pretzel. Entstanden sei eine besondere Sammlung von Gemälden, Aquarellen und Handzeichnungen von Landschaftsmotiven und Porträts mit den für Uhlig typischen linearen Verflechtungen und Verdichtungen seiner Motive. Uhlig war unter anderem mit dem im Vorjahr verstorbenen Mecklenburger Maler Matthias Jaeger (1945-2014) befreundet.

Die Arbeiten des noch immer in Dresden arbeitenden Uhlig sind weltweit in zahlreichen Sammlungen und Museen zu finden, unter anderem in Spanien, Belgien, den USA, China, Polen, Frankreich, England, im Baltikum und in vielen deutschen Sammlungen. Zuletzt erregte Uhlig mit seinem Entwurf für die Gestaltung von gotischen Glasfenstern in der Johannis-Kirche in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) Aufsehen. Die Ausstellung in Neubrandenburg wird bis zum 7. Juni gezeigt.

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