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Konzert : Kultband „Omega“ heizt Rostock ein

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ungarische Rock-Ikonen begeistern 1400 Fans in der Stadthalle. Nach 41 Jahren wieder in der Hansestadt zu Gast

Mit Ledermänteln, Sonnenbrillen und langen Haaren zum „Head Banging“ präsentierte sich die ungarische Rockband Omega am Sonnabend in der Rostocker Stadthalle. Nach 41 Jahren kam die Band mal wieder an die Küste. Die 1962 gegründete Band besteht mittlerweile aus den Mitgliedern László „Laci“ Benkö, János „Mecky“ Kóbor, Ferenc „Ciki“ Debreceni , Tamás „Misi“ Mihály, György „Elefánt“ Molnár sowie Tamás Szekeres und Katy Zee. Wobei sich Katy Zee und „Elefánt“ des Öfteren abwechseln.

In der Besetzung mit Katy Zee und Tamás Szekeres, über den Sänger und Bandleader Kóbor sagt: „Für mich einer der besten Gitaristen der Welt“, haben die ungarischen Rocker am Sonnabend ihre bekanntesten Songs präsentiert. Jedoch nicht so, wie es die Fans vielleicht gewohnt sind. Auf ihrer „Rhapsody-Tour“ startet die Band mit dem Programmpunkt „Omega Symphony“. Mit einem Sinfonieorchester als klassische Untermalung spielen die Keyboarder Lászlo Benkö und Zsolt Gömöry sowie Schlagzeuger Ferenc Debreceni ein langes Intro-Medley, das mit den allseits bekannten ersten Tönen aus Beethovens 5. Sinfonie gleich eindrucksvoll beginnt. Erst anschließend kommt der Rest der Truppe – Kathy Zee am Bass, Tamás Szekeres und Sänger János Kóbor – auf die Bühne und „Omega Rhapsody“ beginnt.

Mit der Anspielung auf das Alter – „Laci“ und „Mecky“ sind bereits 70 (!) – und wie die Jahre vergangen sind, was János Kóbor jedoch mit: „Egal“ abtut, erlangt der Sänger gleich noch mehr Sympathien.

Neben den deutschen Fans gab es in der Stadthalle auch viele ungarische Omega-Fans, die sich nicht nehmen ließen, ihre Rock-Ikonen live zu sehen. Zoltan Kollar, gebürtiger Ungar, lebt seit zwei Jahren in Rostock und freute sich, die Band nun endlich mal in seiner neuen Heimatstadt live sehen zu können. Aber auch Volker Reichwagen schaute sich die Show an. „Ich bin vor zwei Jahren schon nach Dresden gefahren und fand die Live-Show dort klasse, deshalb bin ich heute nochmal hier“, sagt der 51-Jährige. Für Ulli Riebe ist klar: „Omega ist Kult. Die kommen für mich gleich nach den Rolling Stones.“ Damit hat die begeisterte Besucherin gar nicht so Unrecht. Seit mehr als fünf Jahrzehnten existiert die Band schon und hat immer noch große Erfolge und viele Fans weltweit zu verzeichnen – 1400 in Rostock gehören dazu.

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erstellt am 26.Jan.2014 | 21:12 Uhr

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