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Freunde und Familie geben Amy Winehouse die letzte Ehre : „Gute Nacht, mein Engel, schlaf fest“

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Ihren letzten Weg hat Amy Winehouse in Frieden antreten dürfen: Familie und enge Freunde versammelten sich zu einer Trauerfeier für die Sängerin. Die jüdische Familie hatte um Privatsphäre für die Beisetzung gebeten.

svz.de von
erstellt am 26.Jul.2011 | 07:30 Uhr

Ihren letzten Weg hat Amy Winehouse in Frieden antreten dürfen: Familie und enge Freunde versammelten sich gestern zu einer Trauerfeier für die Sängerin auf einem Friedhof im Norden Londons. Die jüdische Familie hatte um Privatsphäre für die Beisetzung gebeten. Neben Fotografen und Kamerateams kamen nur wenige Fans zum Edgwarebury Cemetery. Im Anschluss an die Feier wurde Amys Körper zur Einäscherung in ein Krematorium gebracht.

Zum Abschied sangen Familie und Freunde das Lieblingslied der 27-Jährigen, „So Far Away“ von Carole King, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Ihr Vater Mitch Winehouse habe seine Trauerrede mit den Worten beendet: „Gute Nacht, mein Engel, schlaf fest. Mama und Papa lieben Dich sehr.“

Gäste erklärten, die Feier sei eher freudig gewesen und sehr bewegend. Man habe gemeinsam auf Amys Leben zurückgeblickt. Ein Sprecher der Familie sagte: „Mitch war witzig, er hat einige wundervolle Geschichten aus ihrer Kindheit erzählt, wie willensstark sie war; Familie und Freunde haben die Geschichten erkannt und mitgelacht.“ Mitch Winehouse habe mehrfach gesagt, dass Amy nun glücklicher sei, als sie in ihrem Leben je habe sein können.

Unter den schätzungsweise 300 Gästen waren auch einige Prominente wie der Musikproduzent Mark Ronson und Kelly Osbourne, die Tochter von Sänger Ozzy Osbourne. Auch Amys Stylistin Alex Foden, die die berühmte Bienenkorb-Frisur mit ihr entwickelt hatte, nahm teil.

Die jüdische Tradition lehnt die Einäscherung eigentlich ab, in liberalen Kreisen kommt sie aber vor. Berichten zufolge hatte Amy sich dies ausdrücklich gewünscht. Auch ihre Großmutter war im selben Krematorium verbrannt worden. Die Familie werde für zwei Tage die traditionelle, Shiva genannte Trauerphase einhalten, hieß es.

Winehouse war am Samstag tot in ihrer Wohnung in London gefunden worden. Woran die an Drogen- und Alkoholproblemen leidende Sängerin starb, wird nach Angaben der Polizei frühestens in zwei bis vier Wochen klar sein. Ein Verbrechen schloss die Polizei aus.

Amys Familie hatte sich bei den Fans für die Unterstützung bedankt, aber keine Details zur Bestattung herausgegeben. Die britischen Boulevardblätter spekulierten gestern wild. So hieß es, Amys Vater habe ihrem Ex-Mann Blake Fielder-Civil verboten, zu erscheinen. Fielder-Civil sitzt derzeit eine Haftstrafe wegen Einbruchs ab. In einem Bericht der Zeitung „Daily Telegraph“ hieß es, die Familie habe sich innerlich seit vier Jahren auf Amys Tod vorbereitet.

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