Theater Schwerin : Gleich zwei Premieren im Januar

 
 

Mecklenburgisches Staatstheater startet mit einem abwechslungsreichen Programm in das neue Jahr

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03. Januar 2016, 20:24 Uhr

Franz Lehárs „Die lustige Witwe“ gilt als eine der erfolgreichsten Operetten weltweit. Das Inszenierungsteam um die junge Regisseurin Cordula Däuper ist zum ersten Mal am Schweriner Theater zu Gast. Unter der Musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Gregor Rot feiert dieses Werk aus einer Mischung von Tanzschlagern und musikdramatischen Höhenflügen am 22. Januar Premiere im Großen Haus. Eine Einführungsmatinee mit dem künstlerischen Team wird am Sonntag, 10. Januar, im Konzertfoyer angeboten.

Einen Klassiker der niederdeutschen Literatur hat sich die Fritz-Reuter-Bühne für ihre erste Premiere im neuen Jahr vorgenommen. „Mudder Mews“ von Fritz Stavenhagen wird nicht selten mit den naturalistischen Dramen Gerhard Hauptmanns verglichen. Vor mehr als 75 Jahren wurde das Drama zuletzt von der Fritz-Reuter-Bühne gespielt. Am 26. Januar ist Premiere in der Regie von Adelheid Müther, in der Titelrolle ist Publikumsliebling Elfie Schrodt zu erleben.

Nach dem erfolgreichen Neujahrskonzert „Zauber des Südens“ gestern und am Neujahrstag steht ein weiterer Konzerthöhepunkt an. Das kammermusikalische Neujahrskonzert mit dem Trio Artpassion ist in diesem Jahr, anders als in den Vorjahren, nicht im Schleswig-Holstein-Haus sondern am kommenden Sonntag im Konzertfoyer zu erleben. Die drei Musiker der Staatskapelle spielen Musik von Astor Piazolla, Ennio Morricone, Duke Ellington und weiteren Komponisten.

„Liebe mal wieder!“, heißt es beim 1. Jugendkonzert, das die Mecklenburgische Staatskapelle unter der Leitung von Christiane Silber am 28. Januar im Großen Haus spielt. Auf dem Programm stehen Werke von Arturo Márquez, Franz Lehár, Richard Strauss, Sergei Prokofiev und John Williams. Als Moderatorin führt die Theaterpädagogin Tina Koball durch das Programm.

Beim „Musiksalon unterm Schnürboden“, einer Veranstaltung, die einmalig am 28. Januar stattfindet, gibt es einen Seitenwechsel fürs Publikum, das auf der Bühne im Großen Haus Platz nehmen darf. Bassbariton Sebastian Kroggel führt mit Musikern der Staatskapelle Werke von Ralph Vaughan Williams auf.

Für das Theaterfest am 30. Januar im Großen Haus, das in der künstlerischen Verantwortung von Schauspieldirektor Peter Dehler liegt, gibt es auf Anfrage kurzfristig Restkarten an der Theaterkasse zu erwerben.

Das beeindruckende Ein-Personen-Stück „Fressen Lieben Kotzen“ wird am Donnerstag im E-Werk wiederaufgenommen. Ab 15. Januar führt der Opernchor wieder „Mozarts Schatzsuche – Eine musikalische Reise mit dem Opernchor für Kinder“ ab fünf Jahren im Konzertfoyer auf. Und das französische Schauspiel „Der Vorname“ hat am 20. Januar Wiederaufnahme im Großen Haus.

Zum letzten Mal stehen im Januar gleich fünf Inszenierungen auf dem Spielplan: die Opern „The Rake’s Progress“ am kommenden Donnerstag und „Rusalka“ am 13. Januar im Großen Haus sowie die Schauspiele „Germania. Tod in Berlin“ am Sonnabend, „Frau Müller muss weg“ am 22. Januar und „Tauierst kümmt de Familie“ am 29. Januar im E-Werk.

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