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MV-Tag Neustrelitz : Ein Land zeigt, was es zu bieten hat

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Regionen geben Einblicke in ihre Sehenswürdigkeiten und Schätze / Aussteller laden zu spannenden Mitmachaktionen ein /Tausende Besucher sind dabei

Sie ist genauso schön wie die Blume, durch die Neustrelitz seinen Namen bekommen hat: die Strelitzie. Romy Wibelitz, der Strelitzienkönigin, wurde deshalb die seltene Ehre zuteil, den MV-Tag zu präsentieren. Am Sonnabend hat sie auf dem Marktplatz von Neustrelitz mit tausenden Besuchern das Wochenende zu Ehren der Bürger dieses Landes eröffnet. Rund 300 Aussteller aus Wirtschaft, Politik und Kultur zeigten über das Wochenende, was das Land zu bieten hat.

Der 11. MV-Tag stand unter dem Motto „Norddeutsch, natürlich, romantisch“. Auch Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) ließ sich von dem kleinen Örtchen verzaubern: „Neustrelitz ist eine wunderbare Stadt mit vielen historischen Plätzen und der Natur gleich in der Nähe.“ Damit eigne sich die Residenz-Stadt ideal, um Mecklenburg-Vorpommern zu repräsentieren.

Trotz wechselhaftem Wetter ließen sich die Besucher des MV-Tages nicht die Laune vermiesen. Vor der Landesbühne auf dem Marktplatz versammelten sie sich am Sonnabend pünktlich zur Eröffnung. Der Bürgermeister von Neustrelitz, Andreas Grund, lud sie dort ein, an dem Wochenende ein tolles Fest mit jeder Menge Kultur und Sport zu erleben. Das Ehepaar Karin und Ulrich Kühn aus Neubrandenburg nahm ihn beim Wort. „Wir genießen einfach den Tag“, sagt Ulrich Kühn. Ganz gemütlich schlenderte das Paar durch die Gassen, in denen sich Vereine, Unternehmen und Vertreter aus den verschiedensten Regionen und die Landesregierung vorstellten. Gerade die Stände der Landkreise erweckten ihre Neugier.

So präsentierte sich die Hansestadt Rostock standesgemäß mit ihrem Greif. Künstler Ené Slawow stellte das 1,8 Meter große Wappentier vor. „Es besteht aus Kunststoff“, sagt der Künstler. Die kleinen Neustrelitzer Emma (3) und Luca (3) schnappten sich sogleich einen Pinsel, um den Vogel knallbunt anzumalen.

Anziehungspunkt für Technikbegeisterte war der Stand des Agroneums aus Alt Schwerin. „Wir präsentieren uns mit einem Rohölschlepper aus dem Jahr 1921“, sagt Aussteller Sven Hormann. Die historische Zugmaschine diente ursprünglich dazu, große Möbelwagen über die Straße zu ziehen. Die Hauptstadt Schwerin lud hingegen zu einer Zeitreise ein und gab Einblicke in sein märchenhaftes Schloss, seine einmalige Architektur und in seine Kunstschätze.

Für begeisterte Blicke sorgten die Stände der Hilfskräfte. Das Technische Hilfswerk warb mit feuersprühenden Vorführungen um Mitglieder. Maik Gorski zeigte, wie er mit einer Sauerstofflanze eine 20 Zentimeter dicke Betonwand durchbohren konnte, während sich die Feuerwehr mit ihrem riesigen Fuhrpark vorstellte. Vom Löschfahrzeug, über den ausgefahrenen Leiterwagen bis hin zu historischen Rettungswagen gab es alles zu sehen. Auch die Bundeswehr lockte mit einem Exemplar ihres Patriot-Raketenabwehrsystems und einem Beobachtungshubschrauber neugierige Besucher an.

Auch auf den vier Veranstaltungsbühnen war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Stralsunderin und Teilnehmerin bei „The Voice of Germany“, Isabell Schmidt, verzauberte mit ihrer zarten Stimme das junge Publikum, während auf der Hafenbühne volkstümliche Trachten und Blaskonzerte für die ältere Generation dargeboten wurde. Die Festspielbühne lud die ganze Familie in den Schlossgarten ein. Dort entführten Inszenierungen des Neustrelitzer Landestheaters und der Stargarter Burgverein in längst vergangene Zeiten.

 

 

 

 

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