Langen Trechow : Ein Dorf im Zeichen von Rockmusik

Zum ersten Mal dabei: Alfons Koll, Manuela Große, Frank Ulbricht (hinten von links) und Bianka Koll (vorne).
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Zum ersten Mal dabei: Alfons Koll, Manuela Große, Frank Ulbricht (hinten von links) und Bianka Koll (vorne).

Zum FestEvil auf dem Nopperhof waren etwa 1600 Besucher angereist

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01. August 2016, 05:00 Uhr

Das sonst so beschauliche Langen Trechow stand am Wochenende im Zeichen von Punkrock und Partystimmung. Hunderte Besucher waren zum diesjährigen FestEvil auf dem Nopperhof angereist – aus ganz Deutschland. „Ich bin das erste Mal hier und weiß, dass ich ab jetzt immer wieder kommen werde“, sagte Fred Bauer. Als Berliner habe er vor allem Knorkator hören wollen, war aber gleich von der gesamten Atmosphäre des Festivals begeistert. „Die Leute sind alle nett und freundlich, es ist sehr familiär“, sagte auch Karl-Heinz Thiel, der seit Jahren auf Punkrock-Festivals unterwegs ist.

Doch trotz der beschaulichen Atmosphäre ging es vor der Bühne ordentlich zur Sache: Zur Musik von Bands wie Igelei oder Vietsmorgen wurde auf dem Platz getanzt, gerockt und gefeiert.

„Wir freuen uns über die gute Stimmung“, sagte Sylvia Nopper, die alle Hände voll zu tun hatte, die mehr als 20 Crewmitglieder zu versorgen. Hilfe gab es auch von den Dorfbewohnern. „Die Frauen der Ortsgruppe der Volkssolidarität in Kurzen Trechow haben Frühstück gemacht. Das war letztes Jahr schon so und kam auch dieses Mal sehr gut an“, erzählte Sylvia Nopper.

Generell sei alles sei alles sehr gut gelaufen, sagte Nico Nopper. „Das ist vor allem unserer Crew zu verdanken. Das sind alles Freunde und Bekannte, die uns ehrenamtlich helfen. Ohne sie wäre das alles nicht möglich.“ Auch viele Familienmitglieder unterstützen die Noppers bei der Organisation ihres Festivals. „Es ist jedes Jahr so eine Art Familientreffen für uns“, erzählte Sylvia Nopper.

Aber auch die Besucher hätten für eine entspannte Atmosphäre gesorgt. „Die Gäste waren alle toll. Es ist die ganze Zeit über friedlich geblieben, Zwischenfälle gab es nicht“, berichtete Nico Nopper gestern, als sich das Gelände langsam wieder leerte.

Ihre Zelte hatten die Festivalbesucher auf der Ackerfläche direkt neben dem Nopperhof aufgeschlagen, die von der Firma Griepentrog zur Verfügung gestellt wurde. Wer gerade nicht vor der Bühne Party machte, war hier zu finden. So auch Bianka und Alfons Koll, Frank Ulbricht und Manuela Große. Die vier waren zum ersten Mal beim FestEvil. „Ich mag es hier. Kleine Festivals sind einfach gemütlicher als die ganz großen“, sagte Bianka Koll. Aus der Nähe von Berlin war sie mit ihrem Mann auf dem Trike nach Langen Trechow gefahren. Im Schlepptau hatten die beiden ihren Wohnwagen, vor dem sie während der Feierpausen gemütlich saßen und plauderten. Auch Manuela Große war begeistert vom FestEvil. „Ich finde es hier sehr angenehm, es ist alles ziemlich gut organisiert“, sagte sie. Den Aufenthalt in der Region wollte sie dazu nutzen, um noch einen Abstecher zur Ostsee zu machen. „Das bietet sich einfach an.“

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