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Theater Vorpommern : Die Abrafaxe erobern die Ostsee

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mit einem familientauglichen Programm geht das Theater Vorpommern in diesem Sommer auch auf die Inseln Rügen und Usedom

Neue Bühne und neue Spielorte: Das Theater Vorpommern wagt mit seinen sommerlichen Ostseefestpielen in diesem Jahr einen Neustart. Mit einer mobilen Open-Air-Bühne werden neben den Hauptstandorten Stralsund und Greifswald erstmals auch die Inseln Rügen und Usedom sowie Ribnitz-Damgarten als Eingangstor zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bespielt.


Dort spielen, wo die Touristen sind


„Wir wollen mit einem familientauglichen Programm dahin, wo die Touristen sind“, sagte der Intendant des Theaters Vorpommern, Dirk Löschner, gestern in Stralsund bei der Programmvorstellung.

Die Erwartungen an die Zuschauerresonanz sind hoch. Löschner peilt mit den 41 Aufführungen eine durchschnittlich 50-prozentige Auslastung an – insgesamt rund 30 000 Zuschauer. An ambitionierten Inszenierungen hatte es in den vergangenen Jahren nicht gemangelt. So brachte der frühere Intendant Anton Nekovar das Musical „West Side Story“ oder Mozarts „Zauberflöte“ auf die Bühne – doch die erhofften Zuschauer von den Urlauberinseln Rügen und Usedom blieben aus.

Die Ostseefestspiele starten am 14. Juni mit einer Uraufführung in Greifswald. Der Comic-Kult „Die Abrafaxe“ wird erstmals als Musical aufgeführt. Regisseur Mathhias Thieme verspricht eine „peppig-fetzige Geschichte mit eingängiger Musik“. Am 12. Juli folgt die Premiere des Musical-Klassikers „Der Zauberer von Oz“ in Stralsund.

In den Schulferien geht es auf die Inseln Rügen (Sellin), Usedom (Heringsdorf) und Fischland-Darß-Zingst mit Ribnitz-Damgarten. Muskalisch will das Theater noch mit den „Ostseeballaden“ – einem popsinfonischen Konzert mit dem Philharmonischen Orchester des Theaters und dem Putensen-Beat-Ensemble – einen Höhepunkt setzen.


Mobile Bühne und
1400 Zuschauerplätze


Das Land hat die Neuausrichtung der Ostseefestspiele unterstützt.

Knapp 900 000 Euro steuert das Wirtschaftsministerium für die mobile Bühne und 1400 Zuschauerplätze bei. Der Bühnenteil ist überdacht, so dass die Open-Air-Aufführungen bei Regen nicht ausfallen müssen. „Das Wetter war in den vergangenen Jahren ein nahezu unkalkulierbares Risiko“, sagte Intendant Löschner.

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erstellt am 09.Apr.2014 | 11:37 Uhr

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