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Lilienthal-Nachlass digitalisiert : Der Traum vom Fliegen im Internet

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Lilienthals Traum vom Fliegen ist jetzt im Internet recherchierbar. Das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam hat den Nachlass digitalisiert - rechtzeitig zum 125. Jahrestag der ersten Flugversuche.

Briefe, Fotografien und Patente des in Anklam geborenen Flugpioniers Otto Lilienthal (1848-1896) sind jetzt im Internet einsehbar. Nach elf Jahren Arbeit ist der vollständige bekannte Nachlass Lilienthals durch das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam digitalisiert worden. Das digitale Archiv umfasse nicht nur die in Anklam vorhandenen Objekte, sondern gewähre Zugang zu allen bekannten und in verschiedenen Ländern bewahrten Quellen, sagte der Direktor des Otto-Lilienthal-Museums, Bernd Lukasch. 

Das Archiv dokumentiert unter anderem die 145 heute bekannten Fotografien, die während der Flugübungen Lilienthals in den Jahren 1891-1896 entstanden. Alle Negative auf Glasplatten seien heute verschollen. Das Deutsche Museum München und das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam bewahren große Sammlungen von Foto-Positiven auf. „Den an einem Ort verwahrten Lilienthal-Nachlass gibt es nicht“, sagte Lukasch. Nach dem Tod des Flugpioniers hatten sich seine und die Familie seines Bruders Gustav sowie deren Nachfahren um nachgelassene Objekte und Papiere gekümmert.

Der überwiegende Teil der Quellen sei heute in öffentlichen Sammlungen zugänglich. Im Zuge von Forschungen seien zudem verstreute Quellen aufgefunden, erschlossen und publiziert worden.

Mit der Digitalisierung bereitet sich das Museum auf den 125. Jahrestag der ersten Flüge Lilienthals im Jahre 2016 vor, wie Lukasch sagte.

 

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