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Theaterreform : Brodkorb: Theater müssen kooperieren

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kulturminister Mathias Brodkorb (SPD) hat die geplante Theaterreform gegen Kritik der Opposition verteidigt und erneut Kooperationen der Bühnen in Mecklenburg-Vorpommern angemahnt.

svz.de von
erstellt am 16.Okt.2014 | 20:55 Uhr

Kulturminister Mathias Brodkorb (SPD) hat die geplante Theaterreform gegen Kritik der Opposition verteidigt und erneut Kooperationen der Bühnen in Mecklenburg-Vorpommern angemahnt. Das Nachbarland Schleswig-Holstein zeige, dass dies möglich sei und damit ein reichhaltiges Programmangebot gewährleistet werden könne.

„Lübeck hat kein Ballett und dennoch steht ,Schwanensee‘ auf dem Spielplan. Und es ist nicht so, dass die Hausmeister tanzen“, sagte Brodkorb gestern im Schweriner Landtag. Die meist ausverkauften Ballettaufführungen seien Gastspiele des Ensembles aus Kiel.

Nach den Vorstellungen der SPD/CDU-Landesregierung sollen Kooperationen auch in Mecklenburg-Vorpommern zu Kosteneinsparungen und damit zu einer langfristigen Sicherung der Theaterstandorte beitragen.

Linke und Grüne befürchten kulturelle Einschnitte und Entlassungen. In einem Antrag forderte die Linksfraktion, den angestrebten Strukturwandel ohne betriebsbedingte Kündigungen bei Theatern und Orchestern umzusetzen, fand dafür aber im Parlament keine Mehrheit. Der Kulturexperte der Linken, Torsten Koplin, warf der Regierung vor, die Theater und Orchester zu erpressen. „Wer mit der von ihr geforderten Zielvereinbarung nicht einverstanden ist, dem wird mit Mittelkürzung gedroht“, schilderte Koplin.

 

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