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Barth : Bewegende Trauerfeier für Schauspieler Carl M. Pohla

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Unter sehr großer Anteilnahme fand gestern die Trauerfeier für den Parchimer Schauspieler und Regisseur Carl Martin Pohla in seiner Heimatstadt Barth statt. Die St. Marienkirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Freunde und Weggefährten des jungen Künstlers wollten durch ihre Teilnahme ihre Verbundenheit mit Carl M. Pohla zum Ausdruck bringen.

Unter den Trauergästen war das gesamte Ensemble des Parchimer Theaters mit Intendant Thomas Ott-Albrecht, Mitglieder des Theaterfördervereins, viele ehemalige Kollegen und Freunde, unter ihnen der Anklamer Theaterintendant Wolfgang Bordel. Bordel war einer der Dozenten der Theaterakademie Vorpommern, an der Carl M. Pohla seine Schauspielkunst erlernte, bevor er über Marburg 2008 an das Landestheater in Parchim wechselte. Auch Vertreter der Stadt Parchim und des Landkreises erwiesen Pohla die letzte Ehre.

Pastorin Annemargret Pilgrimm, die den Verstorbenen 1998 konfirmierte, würdigte das kurze Leben des Barthers, erinnerte an die Anfänge des jungen Laiendarstellers bei den Krippenspielen, an die Vinetaspiele und vieles mehr. „Er ist seinem Motto treu geblieben, er wollte stets etwas für die Menschen tun, ihnen Geschichten erzählen und das tat er auf beeindruckende Weise“, so die Pastorin. Carl M. Pohla war in der Nacht zum 3. August gestorben. Ein beschädigtes Stromkabel hatte in seiner Wohnung einen Schwelbrand ausgelöst.

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