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Mecklenburg-Vorpommern

16. Dezember 2017 | 00:34 Uhr

Verkehrssicherheit : Kritik an Richtlinie

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

BUND für Gleichklang von Verkehrssicherheit und Alleenschutz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) fordert einen Gleichklang von Verkehrssicherheit und Alleenschutz. Andernfalls drohten überzogene Sicherheitsstandards und teilweise dogmatische Umsetzung von Bundesrichtlinien durch die Länder die Baumbestände entlang der Straßen langfristig zu gefährden.

Eine Woche vor dem 11. Alleentag in Güstrow rief der BUND-Landesverband Umweltminister Till Backhaus (SPD) auf, sich für eine Anpassung der Bundesrichtlinie für Straßensicherheit an die gültigen Bestimmungen des Alleenschutzes in Deutschland stark zu machen. Geschäftsführerin Corinna Cwielag kündigte dazu gestern in Schwerin für die erstmals mit internationaler Beteiligung stattfindende Tagung am 4. November eine Resolution an.

Auch Umweltschützer seien natürlich für ein möglichst hohes Maß an Verkehrssicherheit, betonte Katharina Brückmann, Expertin für Alleenschutz im BUND. Doch dafür müssten nicht gleich alle Sicherheitsstandards für Bundesstraßen auf wenig befahrene Verbindungsstraßen zwischen Dörfern übertragen werden. Statt teurer Leitplanken und straßenferner Neuanpflanzungen seien Geschwindigkeitsbeschränkungen oft der pragmatischere und sinnvollere Weg. Brandenburg habe damit gute Erfahrungen gemacht.

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