zur Navigation springen

Aschermittwochsrede in Demmin : Kritik an Kanzlerin und Kellnerlöhnen

vom

Bundeskanzlerin Angela Merkel stößt mit ihrer Aschermittwochsrede auf Kritik. Man müsse Köchen und Kellnern so viel zahlen, dass sie davon leben können, sagte die Kanzlerin. Doch wie war das in Demmin?

svz.de von
erstellt am 15.Feb.2013 | 09:32 Uhr

Demmin | Eine Passage aus der Aschermittwochsrede von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Demmin fordert nun den Landtagsabgeordneten der Linken, Peter Ritter, zu Kritik heraus. Wo Touristen aus ganz Deutschland kämen, da müsse man Köchen und Kellnern so viel zahlen, dass sie davon leben können, hatte die Kanzlerin gesagt. Es könne nicht sein, dass sie sich einen Teil des Lebensunterhaltes noch vom Jobcenter holen müssten, hatte sie in der vollbesetzten Tennishalle hinzu gefügt.

Hinter diesen Worten aber vermisst Ritter offenbar Taten. "Hat Frau Merkel nicht schon im letzten Jahr höhere Löhne gefordert?", fragte er und ergänzt mit einem Seitenblick auf die Veranstaltung in Demmin: "Haben die Kellnerinnen und Kellner dieses Jahr, anders als in den Vorjahren, für Mindestlohn Bier geschleppt?" Doch die Betreiber der Tennishalle zeigen da ein reines Gewissen. Das fest angestellte Personal werde nach Tarif bezahlt, erklärte die Leiterin des Hotels Trebeltal und der Tennishalle in Demmin, Monika Rosemeyer. Nur Aushilfskräfte wie Schüler nicht. Die aber dürften frei über das Trinkgeld verfügen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen