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Kritik an Atom-Transporten über Rostocker Hafen

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erstellt am 14.Jun.2011 | 07:27 Uhr

Rostock/Schwerin | Die Grünen und die Linke haben öffentlich nicht bekannte Atom-Transporte über den Rostocker Hafen kritisiert. Wie die "Ostsee-Zeitung" berichtete, gelangten zum Beispiel Anfang Mai neue Brennelemente via Rostock von Schweden zum Kernkraftwerk Brokdorf bei Hamburg.

Grünen-Bundestagsmitglied Harald Terpe nannte es eine "echte Sauerei", dass die Bevölkerung nichts davon erfahre. Linke-Landeschef Steffen Bockhahn warf Innenminister Lorenz Caffier (CDU) Fahrlässigkeit vor. "Wie der Katastrophenschutz gewährleistet werden soll, wenn der Innenminister nicht einmal den Hafen informiert, bleibt ein Rätsel", so Bockhahn. Allein in diesem Jahr seien 21 Atom-Transporte über Rostock abgewickelt worden, schreibt die Zeitung unter Berufung auf das Bundesamt für Strahlenschutz in Berlin. Die Rostocker Bürgerschaft habe per Beschluss eine Sperrung des Seehafens für Atom-Transporte gefordert, teilte Bockhahn mit. Dennoch habe Caffiers Ministerium "offensichtlich" Genehmigungen dafür erteilt.

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