zur Navigation springen
Mecklenburg-Vorpommern

14. Dezember 2017 | 18:17 Uhr

“Download“ : Krimi-Hörspiel aus Wismar

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Nach fünf Jahren Arbeit ist das Stück „Download“ endlich auf CD gepresst

svz.de von
erstellt am 11.Feb.2016 | 11:45 Uhr

Gut Ding will Weile haben. Gerade hat Franz Robert Czieslik sich sein eigenes Geschenk zum 50. Geburtstag gemacht. Ein Krimihörspiel „made in“ Wismar, auch wenn es hier nicht spielt. Sondern in den Großstädten. Und irgendwie auch überall auf der Welt in den Hirnen der Menschen.

Der Künstler, der jahrzehntelang in Wismar lebte und nun in Niedersachsen arbeitet, hatte bereits 2010 die Idee oder den ganz persönlichen Traum eines eigenen Hörspiels. Er ist Fan der gesprochenen Geschichten.

„Es gab eine Zeit, da waren alle im Downloadrausch“, erklärt er den Hintergrund seiner Geschichte und die Inspiration. „Ich saug dir das aus dem Netz“ war ein Standardsatz. „Das Saugen aus dem Netz war wie ein Glücksgift“, erzählt er.

Susanne Oßwald schrieb aus der Geschichte ein Hörspiel. Sie arbeitet im Landwirtschaftsamt, hat aber ein Faible für das Schauspiel. Susanne Oßwald erzählt: „Es geht um mysteriöse Todesfälle. Weltweit sterben gesunde Menschen, die einfach umfallen und keiner weiß, warum. Dann kommen zwei Pathologen auf den Gedanken, dass es vielleicht an der neuen Handygeneration liegen könnte, die frisch auf dem Markt ist. An der Handystrahlung. Die ist es aber nicht.“ Die Lösung ist viel abstruser - „aber das müssen die Wismarer selbst hören!“

Das Hören lohnt. Nicht nur, weil manch eine bekannte Wismarer Stimme dort wieder zu finden ist. Beispielsweise der „Wismarer Schwede“ Alf Larsson Benavente, der mit seinem Akzent lustigerweise einen Amerikaner spricht.

Vier Jahre dauerte es, aus den gut zehn Stunden Material eine Geschichte zu machen. Immer wieder landete das Projekt in der sprichwörtlichen Ecke. 500 CDs mit dem Hörspiel „Downloads“ hat der Künstler pressen lassen, in Wismar verkauft sie die Buchhandlung „Peplau“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen