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Landgestüt Redefin : Kostendruck im Gestüt: Land legt Sparplan vor

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sparkurs auf dem Reitplatz: Das Landgestüt Redefin muss sich auf weitere Sparmaßnahmen einstellen.

svz.de von
erstellt am 11.Sep.2014 | 20:45 Uhr

Sparkurs auf dem Reitplatz: Das Landgestüt Redefin muss sich auf weitere Sparmaßnahmen einstellen. Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) will dem Landeskabinett kommenden Dienstag ein Sanierungskonzept vorlegen, das auf weitere Kostensenkungen drängt. Ein Personalabbau sei hingegen nicht vorgesehen, hieß es gestern. Das Konzept sollte ursprünglich bereits Anfang 2014 vorgelegt werden.

Ein dem Kabinett vor einem Jahr vorgestelltes Gutachten sah vor, die Kernbereiche Hengstaufzucht- und -haltung, die Reit- und Fahrschule, Aus- und Weiterbildung, die Hengstparaden sowie die Tourismus- und Veranstaltungsservice zu privatisieren und in eine GmbH umzuwandeln – und bis 2020 die Landeszuschüsse auf 1,2 Millionen Euro zu begrenzen. Das Gutachten zeige, dass sich ohne Veränderungen der Strukturen und der Rechtsformen der jährlich vom Land getragene Zuschuss von 1,6 Millionen Euro nicht senken lassen, hatte der damalige Agrarstaatssekretär Otto Kreer erklärt.

Die Grünen drängen Backhaus indes, endlich „ein solides Konzept vorzulegen“. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Johannes Saalfeld forderte: „Das Gestüt muss auf lange Sicht unabhängiger von öffentlichen Zuschüssen werden, andernfalls wird es schweren Zeiten entgegen gehen.“ Die Grünen verlangen nun in einer Kleinen Anfrage Aufklärung.

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