Korvette in Dienst gestellt

Mit einer feierlichen Zeremonie wird die Korvette 'Oldenburg' in Dienst gestellt. dpa
Mit einer feierlichen Zeremonie wird die Korvette "Oldenburg" in Dienst gestellt. dpa

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21. Januar 2013, 08:27 Uhr

Hohe Düne | Mit einer feierlichen Zeremonie ist gestern die Korvette "Oldenburg" am Marinestützpunkt Hohe Düne in Dienst gestellt worden. Mit dem nun um den Neubau erweiterten Korvettengeschwader will sich die Bundeswehr für Einsätze weltweit aufstellen. Insgesamt soll es künftig fünf Korvetten geben. Mit der "Oldenburg" ist nun das vierte Schiff in Dienst gestellt.

"Diese Schiffe stellen einen Quantensprung in der Technik dar", sagt Konteradmiral Michael Mollenhauer, Abteilungsleiter Einsatz beim Marinekommando. Die vielseitigen Korvetten der so genannten Braunschweig-Klasse sind für Überwachungsoperationen in Küstengewässern optimiert. "Ihr Vorteil ist, dass sie durch den gezielten Einsatz von Flugkörpern von See aus auch an Land wirken können", so Mollenhauer.

Die Schiffe können bis zu 21 Tage auf See bleiben, ohne einen Hafen anzulaufen. Sie sind mit modernsten Computer- und Sensorsystemen ausgerüstet. Es gibt verschiedene Geschütze, Flugabwehr- und Täuschkörperwurfsysteme. Kommandant ist Korvettenkapitän Hilko Klöver, der bereits zwei Jahre als Schiffsführer tätig war. Für ihn ist der Einsatz auf der "Oldenburg" ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist: "Als ich die ersten Pläne von dem Schiff gesehen habe, stand für mich fest: Da musst Du rauf." Die Komplexität und die Möglichkeiten der Korvette begeistern den Kapitän. Und er ist voll des Lobes über die engagierte Besatzung. 58 Frauen und Männer gehören dazu.

Die Schwesterkorvette "Magdeburg" hat bereits ihre Fähigkeiten im Einsatz gegen Waffenschmuggel vor der libanesischen Küste bewiesen. Im Februar wird sich die "Oldenburg" am Einsatz- und Ausbildungsverband beteiligen.

Auch Fregattenkapitän Christoph Otto Ciliax, Kommandeur des 1. Korvettengeschwaders, hieß die Besatzung der "Oldenburg" an ihrem zukünftigen Standort willkommen. Teil der feierlichen Indienststellung war die Übergabe der Geschwaderwappen. Kommandeur Ciliax, Konteradmiral Mollenhauer und der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey übernahmen diese Aufgabe. Letzterer drückte seine Freude darüber aus, dass viele Gästen aus der Partnerstadt Oldenburg zur Feier des Tages angereist waren.

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