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Ordnungsamt erteilt Geldstrafen : Knöllchen-Gefahr im Rostocker Stadthafen

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Vorsicht Knöllchen-Gefahr: Die Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH (Wiro) schickt im Stadthafen Kontrolleure der Parkhaus Gesellschaft Rostock (PGR) aus.

svz.de von
erstellt am 03.Nov.2011 | 10:35 Uhr

Vorsicht Knöllchen-Gefahr: Die Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH (Wiro) schickt im Stadthafen Kontrolleure der Parkhaus Gesellschaft Rostock (PGR) aus. Diese überprüfen „in Abstimmung und mit Einverständnis der Stadt in verkehrsberuhigten Zonen Verstöße gegen das Halte- und Parkverbot“, sagt Wiro-Sprecherin Dagmar Horning.

„Wir schreiben nur auf und faxen es dann ans Ordnungsamt“, sagt Kontrolleur Karl-Heinz Kökert. Als Beweis machen er und seine Kollegen zudem Fotos. Betroffen sind der Stadthafen, das Hafenhaus und der Kabutzenhof. Dort sind Kökert und seine Kollegen mehrfach täglich unterwegs – „im Interesse der allgemeinen Ordnung und der Wiro-Gewerberaum-Mieter“, so Horning.

Unter anderem ist auch die Spielstraße an den Hafenterrassen betroffen. „Wir gehen einmal lang und kommen nach 40 Minuten wieder – wer dann noch hier steht, wird aufgeschrieben“, so Kökert. Denn in Spielstraßen sind generell nur 20 Minuten Standzeit zum Be- und Entladen erlaubt. „Das Spielstraßenschild sehen viele aber gar nicht“, so Kökert. Und dass sie aufgeschrieben wurden, erfahren die Betroffenen auch erst vom Ordnungsamt. „Wir dürfen keinen Zettel ans Auto hängen“, sagt Kökert.

Im Stadtamt werden die Anzeigen gesammelt, geprüft und in eine konkrete Strafe für die Parksünder umgewandelt. „Das ist in der Regel eine kostenpflichtige Verwarnung“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Die Höhe hänge von Art und Häufigkeit des Vergehens ab und müsse je nach Einzelfall festgelegt werden. „Handelt es sich um einen notorischen Falschparker, wird das Strafmaß natürlich angezogen“, sagt Kunze.
Generell gebe es in Rostock viele Dritte, die Anzeige gegen Falschparker erstatten, so der Stadtsprecher. Das betreffe nicht nur die Wiro, sondern auch andere Unternehmen und Privatleute – denn das Recht zur Anzeige hat jeder.

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