zur Navigation springen

Knapp 2000 Euro und Sachspenden für afghanische Familie

vom

svz.de von
erstellt am 01.Nov.2013 | 09:56 Uhr

Das Schicksal des afghanischen Dolmetschers Abdul und seiner Familie, über das wir am 17. Oktober berichteten, bewegte viele Leser. Ute Vogt aus Schossin schrieb dazu beispielsweise: ",Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen! Ich finde die Erfahrungen dieser asylsuchenden Familie erschütternd, unglaublich und beschämend für unseren Staat, die Bundeswehr und auch für uns als deutsche Staatsbürger. Und das alles mussten auch noch sechs Kinder erleiden. Großartige Fürsorge des Ex-Dienstherrn! Und da klagt Deutschland immer über zu wenig Kinder und integrationsunwillige und nicht deutsch sprechende Einwanderer oder Asylsuchende". Hier ist alles vorhanden: viele - lernfreudige - Kinder, deutsche Sprachkenntnisse, Arbeits- und Integrationswille. Und diese Menschen haben darüber hinaus bereits etwas für Deutschland getan..

Neben einer Spende möchte ich Herrn Abdul und seiner Familie gern unsere Wertschätzung und unser Mitgefühl ausdrücken und mich entschuldigen für diese unmögliche Vorgehensweise…"

Ähnlich müssen auch viele andere Leser empfunden haben: 1985 Euro sind auf dem Spendenkonto der Arbeiterwohlfahrt für die afghanische Familie eingegangen. Dazu kamen jede Menge Angebote für Sachspenden: Möbel, Kleidung, Hausrat… Ein Ehepaar hat die gesamte Familie sogar zu Weihnachten eingeladen. "Bitte sagen Sie allen vielen, vielen herzlichen Dank", bat uns Abdul sichtlich gerührt. Bei allen, die ihre Adresse angegeben haben, will die Familie sich auch noch persönlich bedanken.

Wer eine Spendenbescheinigung wünscht, melde sich bitte unter migration@awo-schwerin.de.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen