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Bildung MV : Kleinere Klassen soll Schulen erhalten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Landrat von Riesen-Kreis fordert Senkung von Mindestschülerzahl

Mecklenburg-Vorpommern braucht nach Ansicht von CDU-Landrat Heiko Kärger wegen der dünnen Besiedlung dringend geringere Mindestschülerzahlen für Grund- und Regionalschulen. Andernfalls müssten wegen des Bevölkerungsrückgangs bis 2028 etwa die Hälfte der Grundschulen geschlossen werden, wobei die Region Demmin besonders betroffen wäre, sagte Kärger, der die Mecklenburgische Seenplatte als den bundesweit größten Landkreis leitet, gestern in Neubrandenburg. Es sei auch nicht sinnvoll, wenn Grundschüler länger als eine Stunde zur Schule fahren müssten.

Der Landkreis – der mehr als doppelt so groß wie das Saarland ist – hat nach Kärgers Angaben die meisten Schüler Mecklenburg-Vorpommerns.

Wegen langer Schulwege gibt es im Landkreis schon zehn sogenannte kleine Grundschulen mit jahrgangsübergreifendem Unterricht ab 20 Schülern, wie in Wredenhagen, Altenhof und Schönfeld sowie acht Regionalschulen mit Ausnahmeregelungen.

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