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Mecklenburg-Vorpommern

17. August 2017 | 07:48 Uhr

bestes krankenhaus : Klein, aber fein

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In der Patientengunst steht das Crivitzer MediClin Krankenhaus ganz oben Neuester Beleg ist eine Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse

„Das ist ja hier wie im Urlaub“, hören Susanne Müller und die anderen Schwestern am Crivitzer MediClin Krankenhaus immer wieder, wenn sie neu aufgenommene Patienten in ihr Zimmer führen. Denn vor allem aus den oberen Etagen des Bettenhauses kann der Blick weit über den Crivitzer See schweifen.

Doch nicht nur wegen der idyllischen Lage fühlen sich Patienten in dem kleinen Krankenhaus offenkundig besonders wohl. Eine Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse (TK) ergab jetzt, dass sie auch mit dem Behandlungsergebnis, der medizinisch-pflegerischen Versorgung, mit Information und Kommunikation, Organisation und Unterbringung überdurchschnittlich zufrieden sind. Die Kasse hatte bundesweit Versicherte, die 2013 in einem Krankenhaus behandelt worden waren, nach ihren Eindrücken gefragt. In Mecklenburg-Vorpommern füllten 4447 von 7780 angeschriebenen TK-Versicherten die umfangreichen Fragebögen aus. Acht der 21 im Land bewerteten Krankenhäuser erzielten Zufriedenheitswerte über dem Bundesdurchschnitt: Ribnitz-Damgarten, Altentreptow, Malchin, Karlsburg, Güstrow, Wolgast, Crivitz und das Rostocker Südstadt-Klinikum. „Da es sich um subjektive Einschätzungen handelt, lässt sich aus den Umfrageergebnissen kein Ranking ableiten“, betonte Mirko Plaul, Referent für Vertragswesen bei der TK-Landesvertretung, als er gestern dem Crivitzer Krankenhaus ein Zertifikat für die hervorragenden Umfrageergebnisse übergab. Die Bewertungen für das 74-Betten-Haus lägen aber sowohl weit über dem Bundes- als auch über dem Landesdurchschnitt.

Bereits auf der „Weißen Liste“ von AOK und Barmer GEK hatte Crivitz 2013 den Spitzenplatz unter den Kliniken des Landes belegt: 93 Prozent der befragten Ex-Patienten gaben an, dass sie dieses Haus weiterempfehlen würden. Im Landesdurchschnitt taten das 84 Prozent der Patienten.

Doch was genau ist nun das Besondere am Crivitzer Krankenhaus? Eine Rolle spiele sicher, dass das Haus im Laufe der letzten Jahre fast vollständig saniert worden sei, sagt Geschäftsführer Dr. Hans-Heinrich Uhlmann. In erster Linie aber sei die positive Bewertung das Verdienst der 155 Menschen, die hier arbeiten.

Eine von ihnen ist Carola Schulze. Seit mehr als 30 Jahren ist sie als Schwester in Crivitz tätig, in ihrem Traumberuf, wie sie betont. „Wenn man nicht mit Herzblut dabei ist, dann merken das auch die Patienten.“ Sie selbst behandle jeden so, wie sie auch selbst behandelt werden möchte. „Auch wenn man Stress hat, darf man nicht vergessen, dass die Patienten manchmal einfach Angst und auch eine ganz andere Sicht haben.“

Das ist auch für Kathrin Raulin sehr wichtig, die in der Notfallambulanz arbeitet. „Egal, wie eng es gerade ist, bemühen wir uns doch, immer freundlich zu sein und die stationäre Aufnahme so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen.“ Dabei helfe ihr und den drei anderen Schwestern, dass zu allen Abteilungen im Haus ein sehr kollegiales Verhältnis besteht.

Michaela Waack, Schwester auf der Wachstation, hört oft von den Patienten, dass hier aber ein tolles Betriebsklima herscht. „Und das stimmt“, sagt sie.

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erstellt am 05.Apr.2014 | 08:17 Uhr

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