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Schwerin : Klatt wehrt sich: Genug Angebote für Pendler

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In der Debatte um die Parksituation in der Innenstadt hat sich der Geschäftsführer des Schweriner Nahverkehrs zu Wort gemeldet: „An Abstellmöglichkeiten mangelt es nicht."

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2011 | 12:08 Uhr

Schwerin | In der Debatte um die Parksituation in den innerstädtischen Stadtteilen hat sich jetzt der Geschäftsführer des Schweriner Nahverkehrs, Norbert Klatt, zu Wort gemeldet. Seine These: An Abstellmöglichkeiten mangelt es nicht. "Es gibt in der Innenstadt rund 8000 Parkplätze, aber nur 5000 zuge lassene Fahrzeuge", rechnet Klatt vor. Mehr als 3300 Stellflächen stünden zudem auf öffentlichen Parkplätzen und in Parkhäusern zur Verfügung.

Solange der Nahverkehr nicht umsteuere und attraktive Pakete für Einpendler schaffe, werde das Parkproblem nicht gelöst, sondern nur verschoben, hatte der Vorsitzende der Fraktion der Unabhängigen Bürger in der Stadtvertretung, Silvio Horn, kritisiert (wir berichteten). Nachdrücklich weist Klatt diesen Vorwurf zurück. Auf den Parkplätzen "Jägerweg" und "Am Hauptbahnhof", die der Nah verkehr neben den Plätzen in der Grünen Straße, in der Mecklenburgstraße und am Marstall bewirtschafte, könnten In haber einer Dauerparkkarte mit derselben Karte die Bus- und Bahnlinien zwischen Platz der Freiheit und Platz der Jugend benutzen, erklärt Klatt. Autofahrer, die aus nördlicher Richtung nach Schwerin fahren würden, hätten die Möglichkeit, den Park+Ride-Platz bei den Helios-Kliniken anzusteuern. "Parkkarten können gleichzeitig als Tages-, Wochen- und Monatskarten für den Nahverkehr genutzt werden", so der Geschäftsführer.

Entlang der Straßenbahn-Trasse durch den Dreesch gäbe es rund 2000 kostenlose Parkplätze, betont Klatt. Kraftfahrer könnten ihr Auto abstellen, an der nächsten Haltestelle in die Bahn steigen und ohne nervenaufreibende Parkplatz-Suche in die City fahren. Eine entsprechende Möglichkeit hätten beispielsweise auch die Bewohner von Lankow und der Weststadt.

Positiv bewertet Klatt die geplante Einführung weiterer Anwohner-Parkzonen im kommenden Jahr in der südlichen Paulsstadt und in der Feldstadt. Nach seiner Beobachtung habe sich etwa die Parksituation für die Anlieger nördlich der Wittenburger Straße mit der Einrichtung der Parkzone in diesem September deutlich entspannt, so der Geschäftsführer. Der Nahverkehr werde im Auftrag der Stadt auch die Parkschein-Automaten in den künftigen Anwohner-Parkzonen bewirtschaften. Für das neue Jahr kündigt Klatt noch eine Neuerung an: "Wir wollen auf allen unseren Parkplätzen ein Nacht-Parken anbieten."

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