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FC Hansa Rostock : Klassenerhalt mit Rückkehrern und Neuen

vom

Ab Mittwoch bereitet sich Fußball-Zweitligist FC Hansa auf den 15 Spiele umfassenden Rest der Saison 2011/12, auf die schwere Mission Klassenerhalt vor. Hansa for-ever! Auf ins Plattdeutsche gehts mit Autor Ralf Pöhl.

svz.de von
erstellt am 03.Jan.2012 | 10:19 Uhr

Rostock | Ab Mittwoch bereitet sich Fußball-Zweitligist FC Hansa auf den 15 Spiele umfassenden Rest der Saison 2011/12, auf die schwere Mission Klassenerhalt vor.

Steffen Baumgart (rechts) kehrt als Co-Trainer an seine alte Wirkungsstätte zurück. Einst hatte er in der 1. Liga gemeinsam mit Oliver Neuville die drittmeisten Tore für die Rostocker erzielt (22). Nur Magnus Arvidsson (27) und René Rydlewicz (23) trafen im Oberhaus häufiger für den FCH. Wieder dabei ist auch Kevin Pannewitz (Mitte) - solange er endlich die einem Profi entsprechende Disziplin an den Tag legt. Wer sich sonst noch als potenzielle Verstärkung in den nächsten Tagen (vielleicht auch schon Mittwoch?) beim FC Hansa vorstellen wird - lassen wir uns überraschen. Ein neuer Stürmer soll ja bekanntlich auf jeden Fall noch verpflichtet werden.


Hansa auf Plattdeutsch



Een Beögen un een Vörutkieken

Väle von uns un ok dei Nawers wullen nu na dat Jesusfest bäten mier orer weniger afnähmen. Dor hätt dat dei FC Hansa
bärer. Dei kann un süll leiwers noch tau-langen, ick mein an Punkte.
Nahdem dei FCH sick in die tweite Liga rinnerquält het, is dei Frach anbröcht: Kann hei sick dor ok hollen? Von een Dörchbrusen glieck bit in dei irste Liga drömen poor wenige mit null Ahnung. Klor, ok ick würd giern uns Verein in dei irste Liga gegen dei Werders ut Bremen orrer gegen dei Bajuwaren ut München seihn…
Na dem Pokalut in die irsten Rund hem wi uns nu vull up dei Mesterschaft konzen-triern künnt. Nu geit dat dorüm, dei twete Klass tau hollen. Wie wiert denn bitlang?
Von de Paderborner gäf dat an irsten Späldach mit einen 1:2 een twischen dei Hürner. Dresden bröchte ok nur een mageren Punkt, denn drei Nullspäle. Gegen Ingolstadt de irste Niederlag up fremdem Platz. Mien irstes Koppweih. Trotzdem köp ick mie kein Tabletten dorgegen vom Konzern ut Leverkusen, gegen denn sien Klub Rostock früher ok schon spält hatt. Lang, lang is dat her.
Dunn na vier Spälen nur zwei Punkt miehr. Tau mickerig, tau mickerig. Orrer noch wiern nich all Messen sungen, Hansa for-ever!
Un nu dei irste Sieg an 11. Späldach. Peitz und Holst häm richtig drapen. Nu eene Siegesserie un dat wier lopen as eene oll Frau tum Sonderangebot in dat Kophus. Doch dornah twei Spille, wo die Punkte deilt worden sünd, wier denn ok werrer nich dat Gäle von ein Heunerprodukt.
Mit dei tweite Halfserie güng gruselich los, twei Mal anpeert, nur een Punkt halt. Doch dei Hoffnung, dei irgendwann immer tauletzt starben sall, is noch.
Väle hoffen, dat dei Trainerwessel wat bringt, vielichtens kümmt ok noch so
een niegen Stürmer, wie dat vör Johren mit Martin Max taudrapen hett. Is dat överhaupt möglich, ick glöw dat nich.
Tau allen Arger noch een Spill ohn Tau-
kiekers wägen dei Rabauken, die nich wegen des Späls in Stadion gan, sünnern nur um Randaal tau maken. Ok dat güng batz dornäben. Ein Schuss elben Meter vont Dur wech, wiert einer orrer nich? Mein dormit den Bestrafungsschuss. As denn dat Spill öwer dei Tied schon güng, noch een Gegendur.
Dat wier mier as schad, nu secht dei Tabell: Platz 17.


Der Autor
Ralf Pöhl ist 1961 in Rostock geboren, hier aufgewachsen, Angestellter und seit 1968 bewusster Fan des FC Hansa.

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