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Mecklenburg-Vorpommern

18. November 2017 | 22:47 Uhr

Unwetter in MV : Keller und Straßen geflutet

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Tief „Susanne“ hat Mecklenburg-Vorpommern in der Nacht zu Montag gebeutelt

Tief „Susanne“ hat in der Nacht zu Montag mit schweren Gewittern in Westmecklenburg und im Osten des Landes für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Wie Sprecher der Polizei in Neubrandenburg und Schwerin sagten, wurden in Schwerin, Hagenow, Wolgast und Greifswald Straßen überflutet.

Auf Usedom kam der Verkehr nach Angaben des Kreissprechers Achim Froizheim wegen umgestürzter Bäume vorübergehend zum Erliegen. In Sandhagen bei Friedland (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) spülte das Wasser Erde von höher gelegenen Feldern auf die Straße, die daraufhin zeitweise gesperrt werden musste.

Die größten Schäden richteten Gewitter mit Sturmböen in Vorpommern an. Durch umstürzende Bäume wurden zehn Autos beschädigt, davon sieben Fahrzeuge auf einem Parkplatz in Heringsdorf. In Lubmin traf ein Blitz einen Baum, der in Brand geriet und noch zwei Geräteschuppen ansteckte.

In Westmecklenburg überschwemmten Gewitter mit Starkregen ebenfalls zahlreiche Straßen, Keller liefen voll. Die Bundesstraße 321 wurde am Schweriner Zoo zeitweise wegen Überflutung gesperrt. „Durch den starken Regen wurden Gullydeckel ausgespült und hochgedrückt, in Mehrfamilienhäusern im Stadtteil Großer Dreesch konnten innenliegende Fallrohre die Wassermassen nicht ableiten und platzten“, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle Westmecklenburg. Der Wagen einer dreiköpfigen Familie blieb auf dem Dreesch in einer knietiefen großen Pfütze liegen. Das Auto wurde von der Feuerwehr mit Insassen aus dem Wasser gezogen.

Für die nächsten Tage sei mit einer leichten Wetterberuhigung zu rechnen, erklärte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam. Tief „Susanne und ihre Schwestern“ sorgen von Schottland aus für einen Wolken-Sonne-Mix bei Temperaturen um die 24 Grad in Mecklenburg-Vorpommern.


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