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Landesamt : Keine Warnung vor Vibrionen in der Ostsee

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Trotz eines Todesfalls nach einer Infektion mit Vibrionen-Bakterien sieht das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock keinen Grund, vor einem Bad in der Ostsee zu warnen. Es müssten mehrere Faktoren zusammenkommen, damit die bakterielle Infektion überhaupt entsteht und Krankheiten wie eine Blutvergiftung ausbrechen können, sagte der Chef des Landesamts, Heiko Will, gestern. Betroffen sein könnten ältere Menschen mit einem schwachen Immunsystem oder schweren Vorerkrankungen, die zudem offene Wunden als Eintrittspforte für die Bakterien haben.

Allerdings sei die Infektionskrankheit bei einem rechtzeitigen Arztbesuch mit Antibiotika gut behandelbar. Ausgewählte Strände Mecklenburg-Vorpommerns würden auch nach dem Aufkommen von Vibrionen untersucht. „Das machen wir als einziger Ostseeanrainer, und wir haben auch als einzige eine Meldepflicht“, betonte Will. Vibrionen werden bei anhaltenden Wassertemperaturen über 20 Grad ein Thema. Die Bakterien treten in der Ostsee, aber auch in anderen Regionen der Welt auf.

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