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Mecklenburg Vorpommern : Keine Überprüfung von Flüchtlingsheimen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Betroffenen Firma betreibt sechs Gemeinschaftsunterkünfte in den Landkreisen Rostock

Der nach Misshandlungsvorwürfen in Nordrhein-Westfalen in die Schlagzeilen geratene Flüchtlingsheim-Betreiber European Homecare ist auch in Mecklenburg-Vorpommern aktiv. Die Firma betreibt sechs Gemeinschaftsunterkünfte in den Landkreisen Rostock und Vorpommern-Greifswald, wie das Innenministerium in Schwerin gestern bestätigte.

Einen Grund für eine besondere Überprüfung dieser und aller anderen Asylbewerberheime im Nordosten sieht Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nicht. Das Ministerium sei mit den Landkreisen und kreisfreien Städten, die für die Unterbringung der Asylbewerber zuständig sind, in ständigem Kontakt, sagte er. Neben Kommunen und gemeinnützigen Trägern leisteten auch private Unternehmen eine gute Arbeit als Betreiber von acht der insgesamt 18 Unterkünften für Asylbewerber im Land, betonte Caffier. Der Rest ist in Trägerschaft gemeinnütziger Organisationen oder der Kommunen.

Zwischenfälle wie in Nordrhein-Westfalen sind dem Minister zufolge bislang in Mecklenburg-Vorpommern nicht bekanntgeworden.

Ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald, wo European Homecare vier Heime mit derzeit rund 600 Bewohnern im Auftrag des Landkreises betreibt, sprach von einer sehr guten Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und auch mit dem zuständigen Wachunternehmen. Man werde nach den Bildern aus NRW künftig aber noch genauer hinsehen, sagte er. Der Wachdienst sei separat ausgeschrieben worden und werde von einem Greifswalder Unternehmen abgewickelt.


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