Schweriner Landtag : Keine Mehrheit für steuerfreie Vorsorgerücklagen der Landwirte

<p>Teils vertrockneter Mais steht auf einem Feld der Genossenschaft Agrarprodukte Kleekamp. Die Dürreschäden in der Landwirtschaft und die möglichen Konsequenzen sind Thema der Landtagssitzung im Schweriner Landtag.</p>

Teils vertrockneter Mais steht auf einem Feld der Genossenschaft Agrarprodukte Kleekamp. Die Dürreschäden in der Landwirtschaft und die möglichen Konsequenzen sind Thema der Landtagssitzung im Schweriner Landtag.

svz.de von
13. September 2018, 13:17 Uhr

Die von der Bauernschaft und der Opposition geforderte Einführung steuerfreier Risikoausgleichsrücklagen für Agrarbetriebe findet im Landtag in Schwerin keine Mehrheit. Sprecher der Regierungsfraktionen SPD und CDU räumten in der Debatte heute zwar Handlungsbedarf ein, lehnten die von AfD und Linke eingebrachten Anträge aber ab.

Agrarminister Till Backhaus (SPD) kündigte Gespräche zu geeigneten Hilfsmaßnahmen für in Not geratene Bauern im Bundesrat und in der Konferenz der Agrarminister an. Dabei gehe es auch um staatlich geförderte Vorsorgeprogramme. Für eine steuerfreie Ausgleichsrücklage gebe es aber keine politische Mehrheit und auch europarechtlich gebe es dagegen Bedenken. Die dritte unterdurchschnittliche Ernte im Nordosten in Folge hatte die Vorsorgedebatte neu entfacht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen