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St. Pauli unter Wasser : Keine größeren Sturmschäden aber Unfälle im Norden

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Der Hamburger Fischmarkt stand in der Nacht mal wieder unter Wasser. Insgesamt verursachte der Sturm in Norddeutschland keine größeren Schäden. Mancherorts hatten Autofahrer mit glatten Straßen zu kämpfen.

svz.de von
erstellt am 12.Jan.2017 | 07:52 Uhr

Nach ersten Erkenntnissen aus den Lagezentren von Polizei und Feuerwehr in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hat das Sturmtief über Norddeutschland keine größeren Schäden verursacht. Am frühen Donnerstagmorgen setzte die Sturmflut bei einem Wasserstand von 2,11 Meter über dem mittleren Hochwasser den Fischmarkt im Hamburger Stadtteil St. Pauli unter Wasser. Darüber hinaus habe es keine weiteren Besonderheiten gegeben, teilte die Polizei in Hamburg mit. Auch die Feuerwehr verzeichnete keine Einsätze.

Nach Angaben der Polizei in Kiel, Flensburg und Lübeck kam es vereinzelt zu kleineren Unfällen durch Glätte und Hagel.

Mehrere witterungsbedingte Autounfälle ereigneten sich im Landkreis Vorpommern-Rügen:

Auf der L 30 zwischen Samtens und Gingst auf der Insel Rügen kam gegen 19:50 Uhr ein 37-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw Ford Focus nach links von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stehen. Hierbei entstand Sachschaden von ca. 200 EUR. Ebenfalls auf der L 30, jedoch zwischen Glowe und Juliusruh, kam gegen 20:15 Uhr ein 29-jähriger Fahrer eines Pkw Mercedes-Benz ins Schleudern, drehte sich auf der Fahrbahn und rutschte mit dem Heck seines Pkw gegen einen Straßenbaum am linken Straßenrand. Es entstand Sachschaden von ca. 5.000 EUR.

Gegen 22:15 Uhr befuhr ein 48-jähriger mit seinem Pkw Opel Vivaro den alten Rügendamm auf dem Dänholm in Stralsund in Richtung Altefähr.

Kurz hinter der Abfahrt in den Liebnitzweg kam der Fahrzeugführer nach links von der Fahrbahn ab, durchbrach die Absperrung und fuhr die Böschung hinab. Der Pkw blieb an einem Baum stehen. Zu Personenschäden ist es nicht gekommen. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 EUR geschätzt.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte befuhr eine 28-jährige Fahrzeugführerin eines Citroen C1 gegen 21:15 Uhr die L 205 aus Jabel kommend in Richtung Waren/Müritz. Im Verlauf einer Rechtskurve kam sie nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit der Leitplanke. Sie erlitt schwere Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 4.700 EUR.

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