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Bäderdienst MV : Keine größeren Konflikte an den Stränden

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Viele Urlauber bevölkern derzeit die Strände und Strandpromenaden in MV. Dennoch herrscht Freiden. Der Bäderdienst ist vorrangig mit Kindersuchen und Raddiebstählen beschäftigt.

Größere Konflikte in den Urlaubsregionen sind nach Einschätzung des Innenministeriums bislang ausgeblieben. Es gebe bislang keine auffälligen Vorkommnisse, die das Sicherheitsgefühl in den Urlaubsregionen beeinflusst hätten, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Donnerstag. Die stetige Präsenz der Polizei in den Urlaubsregionen trage maßgeblich dazu bei, das Sicherheitsgefühl der Feriengäste und der einheimischen Bevölkerung zu stärken.

Wie im Vorjahr sind in den Urlaubsregionen zusätzlich 202 Beamte der Landespolizei im Bäderdienst-Einsatz. Die Mitarbeiter des Bäderdienstes sollen Gästen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, Ruhestörungen und Diebstählen vorbeugen, Streit schlichten und bei Straftaten eingreifen.

Auch auf der Insel Usedom zog die Polizei eine positive Zwischenbilanz. Der Bäderdienst sei vorrangig mit Kindersuchen am Strand und Fahrraddiebstählen beschäftigt, sagte ein Polizeisprecher.

Auch Befürchtungen, dass es Probleme mit ungebetenen Fotos von Urlaubern am Strand geben könnte, hätten sich nicht bestätigt. Der Polizei lägen keine entsprechenden Anzeigen vor.

Das Ostseebad Boltenhagen (Nordwestmecklenburg) hatte im Juni kleine Aufkleber mit einem durchgestrichenen Fotoapparat an Schildern an den 20 Strandzugängen angebracht und in deutsch, englisch und arabisch darüber informiert, dass keine Fremden ohne deren Einwilligung fotografiert werden dürfen.

Der Tourismusverband hatte im Mai darauf verwiesen, dass in diesem Jahr auch Gäste die Strände besuchen würden, die in den vergangenen Monaten als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen seien. Um Konflikte zu vermeiden, solle präventiv und unaufgeregt in der Landessprache auf die an der Ostseeküste tradierten Regeln verwiesen werden.

Nach Einschätzung des Innenministeriums hat sich der vom Sozialministerium herausgegebene mehrsprachige Flyer „Sicher baden“ bewährt, in dem auch auf Arabisch auf gängige Verhaltensweisen am Strand aufmerksam gemacht wird. Diese Informationskampagne sei zielführend und trage positiv zum Integrationsprozess in Mecklenburg-Vorpommern bei.

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erstellt am 28.Jul.2016 | 21:00 Uhr

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