Fährreederei Scandlines : Kein Schiff zur Sommersaison fertig

In der Schiffbauhalle der Stralsunder P+S Werften wird  an dem Fährschiff „Berlin“ für  Scandlines gearbeitet. Hier eine Aufnahme vom November 2011. dpa
In der Schiffbauhalle der Stralsunder P+S Werften wird an dem Fährschiff „Berlin“ für Scandlines gearbeitet. Hier eine Aufnahme vom November 2011. dpa

Scandlines hat ihre Hoffnungen aufgegeben, bereits zu Sommerbeginn zumindest einen der zwei Schiffsneubauten in Betrieb nehmen zu können. Die Auslieferung der in Stralsund gebauten Fähren verzögert sich weiter.

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11. Mai 2012, 10:02 Uhr

Rostock | Die Fährreederei Scandlines hat ihre Hoffnungen aufgegeben, bereits zu Sommerbeginn zumindest einen der zwei Schiffsneubauten in Betrieb nehmen zu können. Die Auslieferung der von den P+S Werften in Stralsund gebauten Fähren „Berlin“ und „Copenhagen“ an die Reederei verzögert sich weiter. Eine Erklärung für die Verzögerung gab es vom Unternehmen am Donnerstag nicht.

Die neue „Berlin“, mit einer Kapazität von 1500 Passagier- sowie 480 Auto- und 96 Lastwagen-Plätzen sollte den Angaben zufolge zunächst Ende April und dann am 1. Juli in Dienst gestellt werden. Ein neuer Termin wurde nicht genannt. Auch die Inbetriebnahme des zweiten baugleichen Neubaus „Copenhagen“ zum 1. September konnte Scandlines nicht bestätigen.

Zur Sicherung einer ausreichend hohen Kapazität im Sommer auf der Route Rostock-Gedser werde die Reederei in der Hochsaison neben den beiden Fähren „Prins Joachim“ und „Kronprins Frederik“ noch eine weitere Fähre einsetzen, teilte Scandlines mit.

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