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Katastrophen-Gedenken an der Lübecker Bucht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 11.Mai.2014 | 13:18 Uhr

Radfahrer aus Norddeutschland haben gestern der Opfer zweier Schiffsuntergänge in der Lübecker Bucht gedacht. Die Teilnehmer aus Hamburg, Rostock, Schwerin und Brandenburg erinnerten daran, dass die in der Bucht ankernden Schiffe Cap Arcona und Thielbek am 3. Mai 1945 von britischen Fliegern beschossen wurden. An Bord waren Häftlinge des KZ Neuengamme (bei Hamburg). Die Schiffe waren nicht gekennzeichnet. Rund 7000 Menschen starben. Schauspieler Erwin Geschonneck war einer der wenigen Überlebenden. Etliche Tote wurden an der Mecklenburger Küste angeschwemmt, in Strandnähe begraben und später wegen des Grenzregimes umgebettet. Seit 2001 versucht der „Förderkreis Cap Arcona Gedenken Wismar“ mit der Cap-Arcona-Radtour eine Brücke zu schlagen zwischen den verschiedenen Bestattungsorten der Opfer.

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