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Neubrandenburg : Karl-Marx-Denkmal bleibt im Depot

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Wiederaufstellung abgelehnt

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erstellt am 22.Okt.2015 | 18:22 Uhr

Das Karl-Marx-Denkmal von Neubrandenburg bleibt vorerst im Depot: Die Mehrheit der Stadtvertreter lehnte einen entsprechenden Antrag der Partei Die Linke am Donnerstag nach hitziger Debatte ab.

Die Linke hatte die Verwaltung beauftragen wollen, Varianten für eine Wiederaufstellung der 2,20 Meter hohen Bronzefigur zu erarbeiten. Das Marx-Denkmal stammt aus dem Jahr 1969 und dominierte in der DDR den Markt. Es wurde 1995 versetzt und 2001 aus technischen Gründen abgebaut. Die Debatte löste mehrfach auch Heiterkeit bei den Zuschauern aus.

„Marx ist in Neubrandenburg leider totes Kapital“, sagte Dieter Kowallick von den Linken, der die Wiederaufstellung forderte. Ein anderer Abgeordneter widersprach ihm und forderte die Aufstellung eines Denkmals für den früheren Papst Johannes Paul II., der politisch viel mehr erreicht habe. Der SPD-Abgeordnete Roman Oppermann regte an, Marx in den „historischen Kontext an der Gedenkstätte auf dem früheren Gelände der Staatssicherheit“ aufzustellen. Der Umgang mit dem Denkmal soll später bei der Neugestaltung der Innenstadt noch einmal aufgenommen werden.

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