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Debattenkultur im Internet : Kampagne „nicht-egal“ ist nicht ganz egal

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mit der Internet-Kampagne „Nicht-egal“ soll von Mecklenburg-Vorpommern aus das Interesse junger Menschen an Politik gefördert werden.

Das vor einer Woche vorgestellte Social-Media-Projekt der WIR-Initiative und des Landtags „nicht-egal“ ist gestern gestartet.

Auf der Internetseite können Jugendliche jeden Tag von 11 bis 22 Uhr diskutieren, Kommentare verfassen und abstimmen. Die Debatten werden von jungen Medienmachern moderiert und angereichert. Bis zur Landtagswahl am 4. September wird jede Woche ein neues Thema zur Diskussion gestellt werden. „Kiffen erlaubt?“ lautet die erste Frage zum Auftakt.

Bis zum späten Nachmittag hatten sich vier Jugendliche an der Debatte beteiligt, beim parallel angebotenen Voting dürften es erheblich mehr gewesen sein, konkrete Zahlen konnten die Betreiber noch nicht nennen. Dreiviertel der Teilnehmer stimmten für die Freigabe.

Die Kampagne richtet sich an junge Menschen zwischen 17 und 24 Jahren. Sie ist ein Versuch, Interesse an Politik zu wecken, und zugleich ein Angebot für eine bessere Debattenkultur, als sie auf Facebook und anderen Netzwerken erlebbar ist.

Nach einem SVZ-Bericht und -Kommentar, der Kritik an der einseitigen Ausrichtung auf Facebook-Nutzer übte, wurde das Projekt nun korrigiert: Jetzt können alle Interessierten auf der Seite abstimmen und ihre Meinung äußern. Im Septembersoll eine Bilanz des Projekts gezogen werden.

 

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