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Wintereinbruch beschert Teeproduzent Umsatzrekord : Kälte treibt Tee-Verkauf in die Höhe

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Der späte Wintereinbruch in diesem Jahr beschert der Teemanufaktur Pommerland in Pulow bei Wolgast derzeit Rekordumsätze. Im Januar sei so viel Tee verkauft worden wie nie zuvor in der zehnjährigen Firmengeschichte.

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erstellt am 10.Feb.2012 | 08:50 Uhr

Wolgast | Der späte Wintereinbruch in diesem Jahr beschert der Teemanufaktur Pommerland in Pulow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) bei Wolgast derzeit Rekordumsätze. Im Januar sei so viel Tee verkauft worden wie nie zuvor in der zehnjährigen Firmengeschichte, sagte gestern Firmengründerin und Geschäftsführerin Christiane Wilkening. Besonders gefragt seien die in Küstennähe geernteten Öko-Wellness- und Kräutertee-Kreationen wie "Drachenglut" und "Nachtfeuer".

Nach der guten Teeernte im Spätsommer 2011 habe Deutschlands nördlichster Teeproduzent im vergangenen Jahr mit 175 000 verkauften Teetüten seinen Umsatz um 15 Prozent gesteigert. "Wir schrieben damit bereits zum sechsten Mal in Folge schwarze Zahlen", betonte die Unternehmerin. Und die gegenwärtige Teesaison verspreche weiteres Wachstum. Geliefert werde bislang vor allem an Naturkostläden und Biosupermärkte.

Das Unternehmen beschäftigt gegenwärtig zehn Mitarbeiterinnen. Es baut auf einer Fläche von zehn Hektar jährlich etwa sieben Tonnen Kräuter und Gartengewächse an. Nach speziellen Rezepturen werden die acht Kräuterarten wie Zitronenmelisse, Johanniskraut, Ringel- und Kornblumen sowie verschiedene Minzen mit bis zu 40 zugekauften Öko-Kräutern zu 20 verschiedenen Teesorten verarbeitet.

"Wir bieten bekömmliche Frühstücks- und Erfrischungs-, aber auch Erkältungs-, Entschlackungs- und Einschlaftees", sagte Wilkening.

Das gesamte Sortiment werde in der kommenden Woche auf der Weltleitmesse für Bio-Produkte in Nürnberg vorgestellt. "Neu sind unsere Kannenteebeutel, die speziell für Hotellerie und Gastronomie entwickelt wurden und erst seit wenigen Wochen produziert werden." Zunächst würden fünf Teesorten in den praktischen Verpackungen angeboten.

Weitgehend abgeschlossen ist inzwischen der Umbau der Betriebsstätte, die in einer früheren Schweinemastanlage entstand. Insgesamt sei etwa eine halbe Million Euro, darunter Fördermittel von Land und EU, in ein modernes Rohwaren- und Fertigtee-Lager, eine Anlage zum Trocknen der Kräuter sowie in neue Verarbeitungsmaschinen investiert worden.

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