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Schwerins Oberbürgermeisterin erleichtert : Kabinett billigt Reformkonzept für Staatstheater

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Das Land MV hat seine Bereitschaft erklärt, im Jahr 2016 als Gesellschafter bei einem zu gründenden "Staatstheater Mecklenburg" einzusteigen.

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erstellt am 13.Aug.2013 | 07:06 Uhr

Schwerin | Das Land hat seine Bereitschaft erklärt, im Jahr 2016 als Gesellschafter bei einem zu gründenden "Staatstheater Mecklenburg" einzusteigen. Dieses Theater soll aus dem bisherigen Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und dem Mecklenburgischen Landestheater Parchim gebildet werden. Darauf hat sich das Kabinett gestern in Schwerin verständigt und eine entsprechende Vorlage (wir berichteten) beschlossen. Wie Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) mitteilte, stellt das Land Bedingungen für sein Engagement. So muss das Schweriner Staatstheater u.a. 30 Stellen bis 2020 abbauen und beim Gehalt von Orchestermusikern und Chorsängern kürzen. Im Kabinett gab es zuvor auf Wunsch der CDU noch Änderungen. Auch für andere Theater seien ähnliche Hilfsmaßnahmen möglich, heißt es jetzt. Für alle Theaterstandorte im Land würden die gleichen Bedingungen gelten.

Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) zeigte sich erleichtert. Sie bedauerte aber zugleich die "schmerzhaften Einsparmaßnahmen". Die künstlerischen Auswirkungen seien noch gar nicht absehbar. Der Sprecher der Stadt Rostock, Ulrich Kunze, sagte, das Engagement des Landes dürfe nicht zulasten der anderen Regionen gehen.

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