Aus dem Gerichtssaal : Justizangestellte erschwindelte 48000 Euro

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Sie erfand Aktenzeichen und nutzte das Vertrauen von Kolleginnen. So verschaffte sich eine Angestellte am Kieler Amtsgericht aus der Nähe von Güstrow ein kleines Vermögen.

Eine damalige Justizangestellte am Kieler Amtsgericht hat sich fast 48  000 Euro erschlichen. Sie habe damit Schulden decken wollen, gestand die Frau gestern vor dem Kieler Landgericht. Rund 11  500 Euro ließ sich die 42-Jährige laut Anklage auf das eigene Konto überweisen. Der Rest ging auf die Konten einer langjährigen Freundin und zweier Internetfernbeziehungen, sagte der Staatsanwalt. Er legte der Angeklagten 43 Fälle in den Jahren 2009 bis 2012 zur Last. Die bei Güstrow geborene 42-Jährige arbeitete seit 2003 am Amtsgericht. In der Jugendstrafabteilung war sie dabei auch für Zahlungsanweisungen an Zeugen, Verteidiger, Gutachter und Dolmetscher zuständig. Mit den erfundenen Vorgängen veranlasste die Angeklagte  Überweisungen zwischen einigen hundert bis rund 3 500 Euro. Mit dem Amtsgericht Kiel schloss sie eine Rückzahlungsvereinbarung, die sie auch erfülle, sagte sie.

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