Unfall mit Schuss-Apparat : Junge außer Lebensgefahr

Einen Schussapparat wie diesen fand der Sechsjährige unter einem Eimer.
Einen Schussapparat wie diesen fand der Sechsjährige unter einem Eimer.

Ermittlungen nach Unfall mit Wühlmäuse-Schussapparat aufgenommen

svz.de von
14. April 2014, 20:30 Uhr

Nach einem Unfall mit einem Schussapparat gegen Wühlmäuse, bei dem in Brunn nahe Altentreptow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ein sechs Jahre alter Junge schwer verletzt wurde, ermittelt die Polizei weiter. Das Kind sei am Wochenende operiert worden und außer Lebensgefahr, teilte Karen Lütge, Sprecherin der Polizeiinspektion Neubrandenburg auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

Gegen den Verursacher, einen 74-jährigen Mann, habe die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung nun die Ermittlungen aufgenommen. „Die Klärung kann noch einige Zeit dauern.“ Der Rentner hatte den Schussapparat außerhalb seines eigenen umzäunten Grundstücks aufgestellt. Der Junge hatte die Wühlmausfalle, die unter einem Eimer versteckt war, in die Hand genommen und dabei ausgelöst. Ein Bolzen traf den Jungen in der rechten Hand. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Uni-Klinikum Greifswald gebracht. Wühlmäuse sind Gärtnern ein Dorn im Auge, weil sie Blumenzwiebeln und die Wurzeln von Obstbäumen sowie Sträuchern fressen, und werden deshalb oft unschädlich gemacht.

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