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Afrikanischer Sommer kommt : Jetzt wird es heiß

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In den kommenden Tagen soll es so richtig heiß werden. Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius sagen Wetterexperten voraus. Angesichts dieser sonnigen Aussichten lässt sich das Unwetter vom Wochenende schnell vergessen.

svz.de von
erstellt am 16.Jun.2013 | 05:57 Uhr

Endlich kommt der Sommer. In den kommenden Tagen kann es so richtig heiß werden. Am Dienstag sollen in vielen Gegenden in Deutschland kaum noch Wolken am Himmel stehen. Dazu strahlt die Sonne. Am Rostocker Strand wird Sonne pur mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius erwartet. In Süddeutschland kann es sogar noch heißer werden. Temperaturen von bis zu 35 Grad sagen Experten vom Deutschen Wetterdienst voraus.

Da ist das schlechte Wetter vom Wochenende schnell vergessen. Eine Gewitterfront ist am Wochenende über Norddeutschland gezogen. Nachdem das Unwetter zunächst Schleswig-Holstein und Hamburg getroffen hat, zog die Gewitterfront weiter nach Mecklenburg-Vorpommern. Umgekippte Bäume bescherten der Feuerfeur am Sonnabend zahlreiche Einsätze.

In Gadebusch stürzte ein Baum um und krachte direkt auf einen Carport. Auf der B 104 zwischen Lützow und Schwerin drohten die Äste von Bäumen auf die Straße zu fallen. Die Freiwillige Feuerwehr Lützow beseitigte die Gefahr, teilte die Polizei gestern mit. Die Straße wurde für rund 30 Minuten gesperrt.


Die vom Hochwasser bedrohten Städte Dömitz, Boizenburg und Wittenberge in der Prignitz haben am Wochenende das Schlimmste erwartet und noch einmal Glück gehabt. Durch Regenfälle im Süden war die Elbe in der vergangenen Woche teilweise angestiegen. Eine zweite, kleinere Flutwelle schlossen Experten nicht aus. Am Wochenende gaben sie dann jedoch Entwarnung. Ursache für den nur zögerlich fallenden Pegel seien starke Zuflüsse aus der Saale und weiteren Nebenflüssen sowie der Rückfluss aus der Havel und den gefluteten Polderflächen.

Ein größeres Problem stellte dort der Westwind der Stärke vier bis fünf dar. Er verursachte Wellenschlag, der vor allem zwischen Sandkrug und Bälow sowie in einigen Bereichen bei Lenzen für Schäden sorgte. Bei Bälow wurde an dem mit Folie gesicherten Deichabschnitt die Grasnarbe zum Teil wieder freigelegt. Vlies und Sandsäcke mussten verlegt werden, so der Krisenstab. Außerdem wurde vermehrt Treibgut angespült, im Deichvorland stürzten Bäume um. Zwar sollte der Wind gestern Abend nachlassen, aber heute und auch morgen sei mit Gewitterböen zu rechnen. Deichläufer sollen an sensiblen Bereichen verstärkt auf das Treibgut achten, welches Mitarbeiter des Wasser- und Bodenverbandes sichern.

Jetzt aber kommt der Sommer und damit wohl auch die Entspannung für die vom Hochwasser bedrohten Städte. Die Pegel sollen weiter sinken und der Katastophenalarm in vielen Regionen aufgehoben werden.

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