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Mecklenburg-Vorpommern

18. November 2017 | 15:14 Uhr

Umfrage : Jeder Zehnte versetzt Arzt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Diskussion um lange Wartezeiten in Arztpraxen halten Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern für eine Scheindebatte. Zu viele Patienten kämen einfach nicht zu den für sie reservierten Terminen.

svz.de von
erstellt am 15.Aug.2014 | 08:13 Uhr

Fünf bis zehn Prozent der von Ärzten im Land vergebenen Termine werden von den Patienten nicht wahrgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Kassenärztliche Vereinigung (KVMV), die bei niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten eine Umfrage zum Terminmanagement durchgeführt hat. Sollte die Bundesregierung ihre Pläne für eine Termingarantie binnen vier Wochen durchsetzen, könnte die Zahl der nicht wahrgenommenen Termine noch weiter steigen, fürchtet die KVMV.

In dringenden Fällen können Patienten der Umfrage zufolge auch heute in fast allen Fachgebieten noch am selben oder am nächsten Tag behandelt werden. Das im Land entwickelte System der A- und B-Überweisungen habe sich also als Steuerungselement bewährt und zur Nachahmung empfohlen, konstatiert der Vorstandsvorsitzende der KVMV, Axel Rambow (Foto). Mit der A- und B-Kennzeichnung der Überweisung kann ein Arzt dem Weiterbehandler mitteilen, ob der Patient sofort oder innerhalb einer Woche einen Termin braucht.

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